Bővebb ismertető
Der alte Puppenspieler wandert durch die Welt.
Er hat den großen Schlapphut tief in die Stirn ge-
drückt, und niemand weiß, ob seine Augen traurig
oder froh sind. Die Menschenkinder drängen sich
um ihn, sie wollen hören, was er zu erzählen hat,
sie wollen sehen, was es in seinem Theater gibt.
Und der alte Puppenspieler spricht, aber nie-
mand weiß, ob er lächelt:
„Mancherlei Bilder stehen am Wegrande des
Lebens. Gewässer stürzen über Felsen, eine Strecke
weiter träumt ein See im Walde; Firnschnee leuch-
tet auf den Höhen, aber im Wiesengrunde schieiert
sich blaue Dämmerung um die Hütte; die Mutter,
die ihr Kind zur Taufe trägt, begegnet in Blüten-
feldern dem dunklen Wagen, in dem einer seinej
letzte Fahrt vollendet; und auf dem frühen Grabe
singt die Amsel ihr Liebeslied. Zeit heißt der Weg
ohne Umkehr, den alles gehen muß, was ist. Tier
und Stein, Meer und Himmel kennen nur die
Gegenwart und wandern in die Zukunft. Allein
dem Menschen ist es gegeben, die Augen zurück-
zuwenden, er allein weiß, was war; der einzige
Besitz, den er mit keinem zu teilen braucht, ist die
Vergangenheit."
Da sehen die Menschenkinder einander an und
sagen: „So ist es!", und während sie noch darüber
nachdenken, verschwindet der alte Puppenspieler