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Dfe Dämonen der Städte
Sie wandern durch die Nacht der Städte hin, Die schwarz sich ducken unter ihrem Fuß. Wie Schifferbärte stehen um ihr Kinn Die Wolken schwarz vom Rauch und Kohlenruß.
Ihr langer Schatten schwankt im Häusermeer Und löscht der Straßen Lichterreihen aus. Er kriecht wie Nebel auf dem Pflaster schwer Und tastet langsam vorwärts Haus für Haus.
Den einen Fuß auf einen Platz gestellt, Den anderen gekniet auf einen Turm, Ragen sie auf, wo schwarz der Regen fällt, Panspfeifen blasend in den Wolkensturm.
Um ihre Füße kreist das Ritornell Des Städtemeers mit trauriger Musik, Ein großes Sterbelied. Bald dumpf, bald grell Wechselt der Ton, der in das Dunkel stieg.
Georg Heym (1887- 1912)