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VORSPIEL. Natur-M.,
dann mit Wellen-M.
ERSTE SCENE.
Auf dem Grunde des Rheines.
Grünliche Dämmerung, nach oben zu lichter, nach unten zu dunkler. Die Höhe ist von wogendem Gewässer erfüllt, das rastlos von rechts nach links zu strömt. Nach der Tiefe zu lösen sich die Fluthem in einen immer feineren feuchten Nebel auf, so dass der Raum der Manneshöhe vom Boden auf gänzlich frei vom Wasser zu sein scheint, welches wie in Wolkenzügen über den nächtlichen Grund dahin fliesst. Ueberall ragen schroffe Felsenriffe aus der Tiefe auf, und grenzen den Raum der Bühne ab; der ganze Boden ist in ein wildes Zackengewirr zerspalten, so dass er nirgends vollkommen eben ist und nach allen Seiten hin in dichtester Finsterniss tiefere Schlüffte annehmen lässt.
Um ein Riff in der Mitte der Bühne, welches mit seiner schlanken Spitze bis in die dichtere, heller dämmernde Wasser-fluth hinaufragt, kreis't in anmuthig schwimmender Bewegung eine der Rheintöchter.
Woglinde. Weia! Waga 1 Woge, du Welle, walle zur Wiege! Wagalaweia!
Wallala weiala weia!
Wellgunde's
(Stimme, von oben).
Woglinde, wach'st du allein?
Rheintöchter-M.
)
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woglinde. Mit Wellgunde wär' ich zu zwei.