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Die Neuen
Wir wohnten bereits viele Jahre in St. Dinas, und bisher hatte es in der ganzen Gegend nur drei Familien gegeben, die rich-tige Pferdenarren waren: uns, die Mitchells und die Jacksons. Die Kinder der Jacksons heilien Hanna, Mick und Tilly, die der Mitchells Willi und Carolin; und wir, die Burnetts, heifíen Frances (das bin ich) und Lisa (das ist meine kleine Schwe-ster).
Wir waren daher ganz aus dem Háuschen, als mein Vater eines Abends, zu Beginn der Osterferien, mit der Neuigkeit nach Hause kam, dafi zwei Familien hierhergezogen waren, deren Kinder reiten könnten.
»Sind es Jungen oder Mádchen?«
»Wie alt sind sie?«
»Habén sie Ponys?«
Vater achtete nicht auf unsere Fragen, sondern schenkte sich etwas zu trinken ein und liefi sich dann aufseufzend in einen Sessel fallen. Mami erkundigte sich diplomatisch nach der Masernepidemie, die zur Zeit in der Gegend umging und alle Árzte standig in Trab hielt. Vater war einer von ihnen. Dann endlich brachten wir ihn auf das Thema zurück, das uns wichtig war: Die Neuen in unserem Ort.
»Da ist ein Kind, das mir besonders am Herzen liegt; sie heifit Jane Shaw und wohnt mit ihrer Mutter im Kirchweg Nummer drei. Anscheinend ist Frau Shaw geschieden—Náhe-
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