Bővebb ismertető
VorspielPlötzlich konnte ich die Grausamkeit der Welt nicht mehr ertragen.Ich hatte es satt: die Kriege und das Töten, das Erstehen neuer Tyranneien, die Perfektionierung alter, die Lügen und die Politik, die Drogensucht und die schale Pornographie, die stinkenden Müllhaufen von Städten, den Schrecken, der-;über jedem Morgen hing. Eine dunkle Verzweiflung erfüllte mich. Ich fürchtete mich, schämte mich und war traurig,!; ein Mensch zu sein. Ich schrie nach Neugeburt oder zumin- 1: dest nach der Aufnahme in eine neue Bruderschaft. Aber '' weder das eine noch das andere vermochte ich zu erlangen. j Die Welt stand für mich nicht still.Ich konnte aus ihr nur in eine zweifelhafte Ewigkeit springen.Ich begann unter einem immer wiederkehrenden Alptraum zu leiden. Ich träumte von Monstren, riesigen Reptilien in einer Landschaft aus Farnen und Bärlapp und schauerlichen Mooren mit unheimlichen Blüten. Der Himmel war schwarz von dahinziehenden Schrecknissen. In der Meerestiefe wimmelte es von Raubfischen. Auch ich war dort, losgelöst von der Zeit, saß in dem riesigen Schlachthaus, das die Wirklichkeit hinter dem Traum des Menschen vom Paradies war. Ich war allein, schrie meine Angst unter den seelenlosen Ungeheuern aus mir heraus. Ich duckte mich vor dem Schauspiel ihrer blutigen Schlachten. Ich rannte sinnlos durch einen Urweltdschungel, betäubt von gespenstischen Dissonanzen. Ich erwachte in Schweiß gebadet in meinen verwühlten Laken, zitternd unter dem Ansturm eines unvorstellbaren Grauens.Ich wurde mir schließlich selber fremd; sogar mein Herz schien etwas Feindliches geworden zu sein, als ob alle Talismane, die meine Identität kennzeichneten, sich in feindüche Fetische verwandelt hätten. Es war mir, als zerspränge ich. Ich wußte, wenn ich mich nicht hinsetzen, die Scherben auf-