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Prolog
James Lassiter war vierzig Jahre alt, athletisch gebaut, attraktiv, stand in der Blüte seiner Jahre und erfreute sich bester Gesundheit.
Eine Stunde später sollte er tot sein.
Vom Deck des Bootes aus sah er nichts als klare, blaue Wellen und die leuchtenden Grün- und tiefen Brauntöne des großen Riffs, das unter der Oberfläche des Korallenmeeres wie Inseln schimmerte. Weiter im Westen hoben und senkten sich perlende Schaumkronen in der Brandung und brachen sich an den vorgelagerten Korallenbänken.
Von seiner Position auf der Backbordseite aus beobachtete Lassiter die Formen und Schatten der Fische, die sich wie lebendige Pfeile durch jene Welt bewegten, für die er genauso geboren war wie sie. Die Küste Australiens konnte er in der Ferne nur ahnen, um ihn herum gab es nichts als die Weite des Ozeans.
Es war ein wunderschöner Tag, das glasklare Wasser schimmerte, hin und wieder durchbrochen von hellen, golden glänzenden Lichtstrahlen, der Wind wehte sanft, und am Himmel war nicht eine einzige dunkle Wolke zu sehen.
Unter Lassiters Füßen schwankte das Deck sanft auf der ruhigen See. Kleine Wellen schlugen rhythmisch gegen den Schiffskörper. Und unten, sehr tief unten, lag ein Schatz, der nur darauf wartete, entdeckt zu werden.
Zurzeit arbeiteten sie am Wrack der Sea Star, einem britischen Handelsschiff, das zwei Jahrhunderte zuvor am Great Barrier Reef gesunken war. Seit über einem Jahr schufteten sie nun, nicht selten bis zur Erschöpfung und nur von