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Eigentlich hatte das Strandhotel „Chester" in Brighton den Winter über geschlossen. Auf Wunsch von vier zahlungskräftigen Gästen wurde es jedoch im Dezember für zwei Tage geöffnet. Gegen eine Summe, die der Vollbelegung eines Monats entsprach, ließ der Inhaber, Mark Chester, vier Zimmer reinigen, heizen und auf Hochglanz bringen. An einem stürmischen Abend mit Schneetreiben trafen sie dann ein. Jeder aus einer anderen Himmelsrichtung. Der eine Mann kam vom Flugplatz, der andere vom Bahnhof, der dritte vom Hafen und der letzte per Jaguar. Obwohl die Gäste sofort auf ihren Zimmern verschwanden, hatte Mark Chester gesehen, daß sie verschiedener Hautfarbe waren. Der Japaner verbarg sein zernarbtes Gesicht hinter dem Mantelkragen, der Araber trug trotz der Dunkelheit eine Sonnenbrille, was auf ein Augenleiden schließen ließ, dem Afrikaner fehlte ein Arm, und der blonde Europäer ging schwer auf einen Stock gestützt, als leide er an einem Hüftschaden. „Ich glaube, die sind ziemlich kaputt", flüsterte Chester seiner Ehefrau zu. „Was mögen das bloß für Leute sein?" murmelte Margi Chester, Tee aufgießend. „Reiche", sagte Mark. „Reich sind heute viele."