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May Day Die Maschine spuckte. Er sah das Leuchten der Kontrollampe und wufite Bescheid. Wáhrend er darauf wartete, dafi die Maschine abermals aussetzte, tat er automatisch alles Notwendige. Er bereitete eine Notlandung auf der dunklen Wasseroberfláche tausend Meter tiefer vor. Ein übler Geschmack war in seinem Mund, sein Herzschlag setzte nicht aus, das bittere Gefühl von Ekei und Abscheu war noch in ihm. Zu benommen und wütend und leichtsinnig warer in Palm Beach gewesen und hatte es versáumt, vor dem Start noch aufzutanken. Jetzt erinnerte er sich vage und verschwommen daran, dali er irgendwo über den Everglades auf Reserve umgeschaltet hatte. Und das war schon ziemlich lange her. Dennoch besafi er noch immer kein Zeitgefühl. Noch hatte er eine Vorstellung, wie lange er im Kreis geflogen war, welche Richtung er schlieElich eingeschlagen hatte. Es gab andere Dinge, die ihm durch den Kopf gingen, die er aus seinem Sinn zu verdrángen suchte. Zur Hölle mit ihr. Zur Hölle mit alledem. May Day. Er war überrascht vom Klang seiner eigenen Stimme. Tatsáchlich, er hatte ins Mikrofon gesprochen. Nur vergessen, es vorher anzuschalten. Der Motor setzte endgültig aus. So endete alsó die Welt. Nicht mit einem leisen Winseln, sondern mit einem lauten Platsch. Er schaltete den Bordfunk ein und wiederholte die Wörter. May Day. Wieder hörte er der eigenen Stimme mit einem leichten Erstaunen zu: Keine Verzweiflung, keine wilde Pánik, keine Furcht. Wenn überhaupt irgend etwas, dann höchstens eine Art Heiterkeit. Erleichterung vielleicht. Er hatte nicht mai seine Position angegeben, aber es kümmerte ihn nicht. Das Meer, schwarz und bodenlos, kam ihm entgegen, und es scherte ihn nicht. Mochte man es als Schock bezeichnen. Irrsinn. Verzweiflung. >May Day<, und zur Hölle damit. Spáter, viel spáter, als er sich an das Flugzeug klammerte, das bald als Wrack versinken würde, sah er eine Lichterreihe sehr