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Das letzte KAMEL brach am Mittag zusammen. Es war der fünfjährige weiße Bulle, den er in Gialo gekauft hatte, das jüngste, kräftigste und am wenigsten widerspenstige der drei Tiere. Er mochte es so gern, wie ein Mensch ein Kamel mögen kann. Das heißt, er haßte es nicht allzusehr.
Sie kletterten die Leeseite eines kleinen Hügels empor. Der Mann und das Kamel bohrten ihre schweren, müden Füße in den rieselnden Sand und blieben oben stehen. Dann blickten sie nach vorn, sahen nichts als einen anderen Hügel, den sie bezwingen mußten, und hinter ihm tausend weitere. Es war, als ob das Kamel bei dem Gedanken verzweifelte. Seine Vorderläufe gaben nach, dann senkte es den Rumpf und kauerte schließlich auf der Kuppe des Hügels wie ein Denkmal. Mit dem Gleichmut eines Sterbenden starrte es über die leere Wüste.
Der Mann zog an dem Nasenseil des Kamels. Aber es schob nur den Kopf etwas vor, der Hals streckte sich, doch es stand nicht auf. Der Mann ging um das Tier herum und trat mit aller Kraft drei- oder viermal gegen dessen Hinterteil. Schließlich holte er einen rasiermesserscharfen, geschwungenen Beduinendolch mit feiner Spitze hervor und stach ihn in den Rumpf des Kamels. Blut floß aus der Wunde, aber das Tier schaute sich nicht einmal um.
Der Mann begriff, was geschehen war. Das Körper-