Bővebb ismertető
Der Welten Kleines auch ist wunderbar und grófi, und aus dem Kleinen bauen sich die Welten Christian Gottfried Ehrenberg (1795-1876), Pionier der Mikrobiologie Vorwort I lm Bemühen, zu ergründen, was unsere Welt aufbaut und im Innersten zusammenhált, dringt der naturwissenschaftliche Blick heute immer tiefer. Lángst schaut man im Bereich der Physik, alsó der unbelebten Welt, hinter die schon unvorstellbar winzige Einheit des Atoms und hat die letzten Bausteine der Dinge im Visier: die sog. Quarks. In riesigen Teilchenbeschleunigern, auf einem Parcours von vielen Kilometern Lángé, werden Elementarteilchen auf die Reise geschickt und fast bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Nicht viele Forschungsbereiche schlucken heute mehr Fördermittel (alsó Steuergelder) als die Fahndung nach dem materiellen Urgrund des Seins. Und was versprechen sich die Experten an praktisch verwertbarem Nutzen von diesem Kraftakt? Soweit bislang abzusehen: keinen! Ihr Seziermesser dringt tief in den Leib der unbelebten Materie ein. Dort aber werden die ungelösten Rátsel und offenen Fragen immer weniger faBbar. Und noch mehr: je náher man ihnen rückt, desto weiter ziehen sie sich zurück und bleiben dem Menschen als einem Teil des Kosmos lebendiger Geschöpfe fremd. Unser Schicksal entscheidet sich in den Bereichen der Biologie, alsó der i Welt des Lebendigen, nicht auf der untersten Ebene der Elementarteilchen, jedenfalls was das individuelle Geschick angeht. Das biologische Gravitationszentrum, der Ort, an dem die Fádén des Lebens zusammenlaufen, ist ein paar Stockwerke höher im Reich der kleinen Bausteine der Wirklichkeit angesiedelt: in den Zellen, den Grundeinheiten aller Lebewesen. Was sich unserem Blick als lebendige Wesen darbietet, sind in Wirklichkeit komplexe Organismen aus Billionen von Zellen in einzigartigem Aufbau