Bővebb ismertető
VORWORT
Gestützt auf mehr als 160jährige Erfahrung in der Herausgabe der Brockhaus-Lexika stellt der Verlag seinen Sachwörterbüchern die völlig neubearbeitete und erweiterte 8. Auflage des bewährten „Sprach-Brockhaus" an die Seite. Dieser vereinigt sieben Wörterbücher in einem Abc und bringt (1) Angaben zur Rechtschreibung, Hinweise zu (2) Stil und (3) Grammatik, verzeichnet (4) Berufs- und Sondersprachen sowie (5) mundartliche Ausdrücke. (6) Hinweise auf die Herkunft der Wörter erleichtern das Verstehen einzelner Begriffe. (7) Ein umfassender Bildteil bringt auf 572 Bildgruppen und Übersichten mehr als 15000 worterklärende Ein-zelbegrifFe. Sie sind nicht Zutat oder Schmuck, sondern gleichberechtigtes und notwendiges Glied des Ganzen. Überall dort, wo sie schneller und kürzer unterrichten als Worte es vermögen, ergänzen und verdeutlichen sie den Text.
So will der ,,Sprach-Brockhaus" unter Verzicht auf Fülle und schwerfällige Gelehrsamkeit ein praktisches, handliches Gebrauchsbuch sein für alle, die Deutsch sprechen, lesen, schreiben oder lernen, für Deutsche wie für Ausländer.
Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind stets willkommen; da der Verlag nicht auf alle Hinweise antworten kann, spricht er seinen Dank für jede Hilfe schon hier aus. Zu sprachlichen Auskünften ist er nach bester Möglichkeit ohne besondere Formalitäten und kostenlos gern bereit.
Wiesbaden, im Frühjahr 1979 F. A. Brockhaus
HINWEISE FÜR DEN BENXJTZER
Auswahl der Stichwörter
Der Sprach-Brockhaus hat sich die Aufgabe gestellt, die wichtigsten Wörter und Regeln zum richtigen Verstehen und zum guten Sprechen der deutschen Sprache in einem Abc zusammenzufassen. Hierzu gehören neben deutschen Wörtern und Fremdwörtern auch häufig benutzte Ableitungssilben, die das Verständnis vieler Wörter erleichtem, z. B. ge und heit.
Ebenfalls aufgenommen wurden Vornamen sowie unregelmäßige Ableitungen geographischer Namen. Über deren regelmäßige Ableitungen unterrichtet die Übersicht Namen N 3.
Auf Wortzusammensetzungen, die sich aus ihren Bestandteilen selbst erklären, wurde weitgehend verzichtet.
Reihenfolge der Stichwörter
Die Stichwörter folgen nach dem Abc aufeinander. Für die Einordnung gelten sämtliche in fetter Schrift gesetzten Buchstaben, auch wenn das Stichwort aus mehreren Wörtern besteht, also z. B.: Adler, ad Ubitum, adUg.
Die Umlaute (ä, ö, ü) und die wie Umlaute gesprochenen Doppelbuchstaben (ae, oe, ue) folgen auf den entsprechenden Grundlaut: Bar, Bär, Baracke oder: Gote , goethisch , Gotlandium. Die Doppellaute (ai, au, äu, ei, eu) werden wie getrennte Buchstaben behandelt, ebenso sch, st, sp usw.; ferner ae, oe, ue, wenn sie nicht wie Umlaute gesprochen werden, also: Odysseus, OECD, OEZ, Ofen.
Wörter, die man unter C vermißt, suche man unter K oder Tsch oder Z, bei J vermißte Wörter unter I; ebenso im umgekehrten Fall.
Abgeleitete und zusammengesetzte Wörter werden in der Regel beim Grundwort behandelt, auch die trennbar zusammengesetzten Zeitwörter, z. B. auslachen bei: ich lache.
Abgeleitete Wörter, die vom definierten Grundwort her verständlich sind, werden an dieses ohne Definition mit Angabe der Wortart angeschlossen. Dabei kann das Abc durchbrochen werden, z. B. gengü, 1) einem Muster oder Vorbild entsprechend, Hptw. : die Gengjjigkeit, gengijgenom-men, oder: icÄ genese (genas, bin genesen) von etwas, werde gesund. Hptw.: die Genesung, -. der, die Genesende,
Schriftarten
Alle Stichwörter sind fett gedruckt. Kursiv gesetzt werden:
1) bei Hauptwörtern das Geschlechtswort, z. B. der Abend;
2) bei Zeitwörtern das persönhche Fürwort (Personalpronomen) und die Fälle, die nach ihnen stehen, z. B. ich bitte ihn;
3) die Beispiele für den Gebrauch des Wortes, z. B. die Untermiete: ich wohne zur, in U., als Mieter oder: mangels dessen ;
4) die Angaben zur Aussprache.
Kapitälchen werden für folgende Abkürzungen verwendet:
Hptw.: = Hauptwort Abb. = Abbildung Zeitw.: == Zeitwort
Eigw.: = Eigenschaftswort Übers. = Übersicht Nennf.: = Nennform
Umstw.: = Umstandswort Verkl.: = Verkleinerung
Trennstrich
Weicht die Silbentrennung eines Stichwortes von den in der Übersicht S 53 zusammengestellten Regeln ab, so wird ein Trennstrich gesetzt: das Ablit^r. Der Trennstrich wird auch zur Unterscheidung von ie i: und ie is verwendet, jedoch nur bei Übereinstimmung mit der Silbentrenmmg, z. B. die Harmonie, -/ 'ni|en.
Betonung und Aussprache
Die Betonung mehrsilbiger Wörter ist durch einen Punkt unter dem Laut, der betont wird, angegeben, z. B. der Batist, die BastsS, ich nehme, ich gradiere, der Gradient.
Die Aussprache schwieriger deutscher Wörter sowie von Fremdwörtern wird nach dem Internationalen Lautschriftsystem angegeben. Hier wird die Betonung durch einen Strich (') vor der betonten Silbe gekennzeichnet, z. B. Courage ku'ra:33. Die Lautzeichen bedeuten:
a: war
nasales a: franz. Centime dumpfes a: engl, but stimmloses ch: ich stimmloses ch: Bach offenes e: fett geschlossenes e: Beet dumpfes e: alle nasales L: franz. Bassin
V = nasales n: lange
0 = offenes o: Kopf
o — geschlossenes o: Sohn
5 = nasales o: franz. Salon
ce = offenes ö: Hölle
0 — geschlossenes ö: Höhle
a — nasales ce: franz. un
s = stimmloses s: was
z — stimmhaftes s: leise
/ = stimmloses sch: Tasche j = stimmhaftes sch: franz.
Etage e = th: engl, thing V = w in: wo. Wiese w = halbvokalisches w: engl.
well y = ü: Brücke
Langer Selbstlaut (Vokal) wird durch nachfolgenden Doppelpunkt bezeichnet (z. B. a: in Haar); bdfghijklmnprtu geben etwa den deutschen Lautwert wieder.
Geschlecht, Beugung, Abwandlung
Bei jedem Stichwort stehen wichtige sprachliche Hinweise: Vor Hauptwörtern (Substantiven) das Geschlechtswort (Artikel), dahinter die Beugung im zweiten Fall der Einzahl (Genitiv Singular) und im ersten Fall der Mehrzahl (Nominativ Plural):