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Die FerientanteAls die lange, heiße Reise zu Ende ging und der Zug nun zum letzten Mal seine Fahrt verlangsamte, kam Leben in Jessamys Abteil. Die Reisenden fingen an, Krumen aus dem Schoß zu schütteln und sich etwas zurechtzumachen.Holt dich jemand ab. Kleine? fragte ein alter Mann, der neben ihr saß.Meine andere Tante, die Ferientante, erklärte Jessamy. Meine Mutter ist tot, fügte sie rasch hinzu.Wie, zwei Tanten, an jedem Ende eine? fuhr der alte Mann fort. Hast du aber Glück! Allerdings kommt's dabei auf die Tanten an, nicht wahr? lachte er kurzatmig. Da, nimm dir ein Bonbon.Es zeigte sich, daß es ein Hustenbonbon war, und zwar ein so gräßlidies, daß sidi ihr Mund zusammenzog, als wäre eine Durdizugsdinur eingebaut. Es trieb ihr die Tränen in die Augen; um sie zu verbergen, wandte sie sich ab und stopfte ihren Hut in den Papiersack, in dem noch ein Buch, Der verborgene Garten, stedcte, umgeben von Orangenschalen und krü-mehgen Resten eines belegten Brotes. Jessamy haßte den Hut. Tante MiUicent, die Sdiulzeittante, fand ihn jedoch sehr hübsdt. Während fast alle andern weiblichen Wesen ihre Haare in Ordnung brachten und ihr Gesicht puderten, beschränkte sidi Jessamy darauf, ihre Socken heraufzuziehen und das Plättdien, das ihre Zähne gerade richten sollte, aus ihrer Tasdie zu angeln, um es wieder an seinem gewohnten Platz zu befestigen. In diesem einzigen Punkt waren sich die beiden Tanten einig. Er spielte eine Rolle in Tante Millicents Progranun, ihre Nidite