Bővebb ismertető
EINSEs war ein regnerischer Novembermorgen. Zappa erw^achte frierend. Er hüllte sich fest in die Bettdecke und stand auf. Nachdem er das Fenster geschlossen und die Heizung aufgedreht hatte, ging er ins Bad und ließ heißes Wasser in die Wanne laufen. Dann zündete||er sich eine Zigarette an.^Zappa hatte überall m der Wohnung angebrochene Zigarettenpackungen und Feuerzeuge deponiert. Er rauchte Chesterfield-Filter und kaufte jeden Samstag drei Stangen. Für seine Frau nahm er eine weitere Stange Marlboro mit. Mit dem ersten tiefen Zug schaute Zappa in den Spiegel. Er sah nicht gut aus. Sein schmales Gesicht war blaß, und unter den Augen hatte er dunkle Ringe. Wie schon oft überlegte er, sich den Schnäuzer abzurasieren. Früher hatte er einen kurzgestutzten Vollbart getragen, und sein hellbraunes Haar war bis auf die Schul-'tern gefallen. Oben kurz und etwas gebleicht. Zu der Zeit war er kräftiger gewesen, hatte viel Sport getrieben und auch regelmäßig gegessen. Jetzt hatte er kaum noch Appetit, nahm täglich einige Nasen, rauchte viel und trank Coke.Zappa legte die Zigarette auf den Waschbeckenrand und kratzte seinen Handrücken. Die Decke fiel zu Boden und enthüllte seinen mageren Oberkörper. Auf den linken Oberarm war ein Skorpion eintätowiert. Zappa war im Sternzeichen des Skorpions geboren. Er hatte vor wenigen Tagen, am 3.November, seinen 39. Geburtstag gefeiert. Der Gedanke an den Tag verursachte ihm einen stechenden Schmerz in der Brust.iNiemand hatte angerufen und ihm gratuliert. Renate war wie im-'mer in der Woche früh um sieben aufgestanden und zur Arbeit insi jBüro gefahren. Seine Tochter Julia hatte die Nacht bei ihrem Freund verbracht und war erst am Nachmittag nach Hause gekommen. Sie hatte ihn flüchtig geküßt und gemurmelt, sie wünsche ihm alles Gute.'. |