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Der Teufel zieht die Fäden [antikvár]

Der Teufel zieht die Fäden [antikvár]

 
^mimiuaii^.Der Teufel zieht die FädenKriminalroman[1]Sie waren hinter ihm her, weil er zuviel wußte und dieses Wissen einem Team ausgesuchter Spezialisten gefährlich werden konnte.Zuerst hatte es so ausgesehen, als sei er ihnen entwischt. In der Penna Station war er auf den W.agen eines Paketpostzuges gesprungen; als Bahnpost-Angestellter konnte er sich das erlauben. Dieser Zug, der Post für die nördlichen Außenbezirke der City beförderte, kam um 21 Uhr 20 in der Williambridge Station zum Stehen, da ein Gegenzug abgewartet werden...
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^mimiuaii^.Der Teufel zieht die FädenKriminalroman[1]Sie waren hinter ihm her, weil er zuviel wußte und dieses Wissen einem Team ausgesuchter Spezialisten gefährlich werden konnte.Zuerst hatte es so ausgesehen, als sei er ihnen entwischt. In der Penna Station war er auf den W.agen eines Paketpostzuges gesprungen; als Bahnpost-Angestellter konnte er sich das erlauben. Dieser Zug, der Post für die nördlichen Außenbezirke der City beförderte, kam um 21 Uhr 20 in der Williambridge Station zum Stehen, da ein Gegenzug abgewartet werden mußte.Der Mann hielt jetzt den Zeitpunkt für gekommen, in der Menge draußen auf der Plattform^ unterzutauchen und dann die Wayne Avenue anzusteuern. Als er aber die Straße und die gegenüberliegende Seite erreichte und sich dabei unwillkürlich hoch einmal nach der Bahnstation umdrehte, sah er sie.Ein eisiger Schreck durchfuhr ihn, als er die beiden Männer erkannte. Kein Zwei-fel, sie waren ihm auf den Fersen geblieben.Er mußte es schaffen. Es mußte ihm gelingen, seine Wohnung in der Wayne Avenue zu erreichen. Dort hatte er seinen Wagen stehen. Und wenn er einmal in seinem Wagen saß, so redete er sich ein, würde er ihnen entkommen.Die wenigen Passanten auf der Gim Hill Road blickten sich erstaunt nach dem Mann um, der die Straße hinunterrannte, als gelte es, den Weltrekord im Langstreckenlauf zu brechen.Die beiden Verfolger, Typen mit breiten Scliultern und Händen so groß wie Kohlenschaufeln, hatten ebenfalls die Gun Hill Road erreicht. Als sie sahen, in welcher Richtung ihr Mann rannte, blickten sie sich nur kurz an und setzten ihre Verfolgung fort. Doch jetzt legten sie keine besondere Eile mehr an den Tag. Sie sdiienen sich ihrer Sache sehr sicher zu sein.Der Mann in der dunkelblauen Uniform der Bahnpost jagte mit keuchenden Lim-gen weiter. Am Reservoir Place wischte er zwischen einigen Fahrzeugen hindurch.Die Fahrer stiegen auf die Bremsen und scmckten Verwünschungen hinter ihm her.Den Mann kümmerte das nicht. Er erreichte die Weiterführung der Gun Hill oad und hetzte weiter. Als er sich einmal umblickte und seine Verfolger nicht sah, glaubte er, es geschafft zu haben. Er vemngerte sein Tempo etwas, um sich nii^t völlig zu verausgaben.Als er die Tryon Avenue überquerte, fiel inm nicht auf, wie sich ein dunkler Pak-ard, der an der Ecke gestanden hatte, Jangsam in Bewegung setzte. Ihm entging auch, daß der Mann im Fond des Wagens ^n Nachtglas von den Augen nahm, das Fenster herunterkurbelte und den Lauf einer mit Schalldämpfer versehenen Waffe nadi draußen schob.Mit schwingenden Armen ruderte der Gehetzte über die Gun Hill Road. Der Packard war jetzt nur noch knapp zwanzig Schritt von ihm entfernt. Aber der Mann bemerkte den Wagen noch immer nicht. Seine ganze Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf den Gedanken, seinen Wagen in der Wayne Avenue zu erreichen.Wie ein drohendes Ungetüm schob sich der schwarze Packard an ihn heran. Und da sah er die Waffe, deren Lauf aus dem Fenster ragte und die ihn anvisierte. 'Aus! schoß es ihm durcäi den Kopf. Sein Blick irrte über die Straße. Aber da war kein Mensch, der ihm helfen konnte.Wie ein Kreisel wirbelte der Mann herum und schoß auf die Doppelglastür eines modernen Apartmenthauses zu.Das plötzliche Aufheulen des schweren Motors verschluckte den gedämpften Knall der drei Schüsse. Auch der Mann hörte sie nicht; er sah auch nicht das Aufblitzen der Waffe hinter sidi.Eine unsichtbare Mauer schien ihm ganz plötzlich den Weg zu versperren. Die Beine versagten ihm den Dienst. Er spürte die dumpfen Einschläge in seinem Rücken, dann jagte eine heiße Schmerzwelle durch seine Eingeweide. Glutrote Nebel wallten vor seinen Augen; undeutlich sah er das Glas der Tür vor sich, in dem sich die zuk-kenden Lichtreklamen von der anderen Straßenseite spiegelten.Seine Arme zuckten vor; seine Hände griffen ins Leere. Wie von Marionetten-schnüren gezogen, taumelte er mit einem erstickten Schrei vorwärts. Seine gespreizten Finger berührten das glatte Türglas, strichen Halt suchend darüber und glitten ab. Seine Knie knickten ein. Haltlos fi 1 er gegen die Scheibe, rutsclite mit dem Ge-sicht "daran entlang und blieb verkrümmt auf der dicken Kokosmatte im Eingang liegen.Mit Vollgas jagte der Packard die Gun Hill Road hinunter, stoppte einmal kurz an der Kings College Avenue, wo er zwei Männer aufnahm, und raste dann zum Reservoir Oval, wo er in einer der zahllosen Seitenstraßen untertauchte.Im Erdgeschoß des Apartmenthauses in der Gun Hill Road wurde es lebendig. Die Flurbeleuchtung flammte auf. Ein untersetzter Mann stürmte in den Gang.Als der Mann die verkrümmte Gestalt draußen vor der Tür entdeckte, schaltete er wie ein Automat. Er lief in den Glaskasten und hing sich ans Telefon. Zuerst alarmierte er seinen prominentesten Mieter, dann die Ambulanz und schließlich die Homicide Division.Der erste, der am Tatort erscliien, war ein hochgewachsener, durchtrainierter Mann in Sporthemd und Gabardinehose.Sieht so aus, als wollte er dich besuchen, Jo", sagte Mac. der Hausmeister, mit verkniffenem Gesicht.Jo Walker, Bewohner des Hauses Nummer 234 in der Gun Hill Road und von Berufs wegen für Fälle wie diesen zuständig, zog die Glastür auf und kniete neben dem Mann in der blauen Uniform nieder. Er erkannte, daß dem Mann nicht mehr zu helfen war. Er sah, wie die Augenlider des Sterbenden zuckten, wie der arme Teufel sich bemühte, sie noch einmal zu öffnen. Jo brachte seinen Mund ganz nahe an das Ohr des Sterbenden.Können Sie mich hören?" fragte er eindringlich.Der Mann bewegte die Lippen und murmelte etwas.Wissen Sie, wer es getan hat?" stieß Jo nach.Der Mann schluckte mühsam. Blutiger Schaum trat auf seine Lippen. Lungenschuß, dachte Jo erschüttert.Das das Ding!" stammelte der Mann dann kaum verständlich. Sie sie wollen " Er brach ab.Was mag er damit meinen? dachte -To. Welches Ding" spukt ihm im Kopf herum?Wasser!" stieß der Mann plötzlidi hervor. Ich ich verbrenne!"Jo gab dem Hausmeister, der hinter ihm stand, einen Wink, und Mac kehrte kurz darauf mit einem Pappbecher iurück. Be-

Termékadatok

Cím: Der Teufel zieht die Fäden [antikvár]
Kiadó: Erich Pabel Verlag KG
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 160 mm x 220 mm
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