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Fremde heifien einen Neugeborenen willkommen „Auf Dich zoard ich geworfen aus dem Schofí, vom Mutterleibe an bist Du mein Gott Vom Mutterleibe an zuird der Begnadete für seine Sendung erwahlt. Der Gnaden höchste aber ist die Kunst des Glaubens. Eine böse Zeit war für die Welt angebrochen. Über die Erde waren die Kriege von Gog und Magog dahingebraust. Die Völker, die in Napoleons Heere gepreBt waren, hatten eben erst das Land durchzogen. Wie ein Heuschreckenschwarm hatten sie die Erde bedeckt, in jedem Bett geschlafen, aus jedem Topf gefressen. Beschmutzt und zertreten wie ein gefolterter Leib liegt nun das ganze Land wüst und leer, stöhnend ob der Wunden, die ihm geschlagen worden. Die Kriege von Gog und Magog sind vorüber, aber die Schritte des sáumigen Messiás sind noch immer nicht zu hören . . . Zu dieser Zeit machte sich ein Mann auf und verlieB seines Schwáhers Haus. Denn der Schwáher war verarmt und konnte dem Eidam nicht mehr, wie er es im Ehepakt versprochen, das tágliche Brot geben, auf daJ3 der Tochtermann ohne Sorge dem Studium der LEHRE obliegen könne. Der Eidam aber lieB sich in einem Stadtchen am Ufer der Weichsel nieder, denn er hatte vernommen, das Land dortselbst sei fett und fruchtbar. Die Bewohner hatten wieder begonnen, den Acker zu bebauen, und so fanden der Mann und sein Weib „Brot in Mizraim". Die junge Frau trieb mit den Bauern Handel und verkaufte ihnen Zeug und Leinwand auf