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VorwortMozart bleibt immer ein Wunder, dasnicht weiter zu erklären ist.Goethe an Eckermann.Das diesem Buch vorangesetzte Goethewort bezeuge, daß sich der Ver-fasser der Gefahr und der Verantwortung eines neuen Mozart-Buches be-wußt ist, das es unternimmt, in die Welt der Klavierwerke einzudringenund ihre Gesetze zu erforschen. Schon G. N. von Nissen, der Gatte derWitwe Mozart und Verfasser der ersten großen Mozart-Biographie, hat dieWarnung ausgesprochen: Mozart will nicht besprochen, nicht erklärt, nurim Fühlen will er verstanden sein. Er ist ein Wunder, welches, der Ahnungund dem Gefühle allein angehörend, von keinem seichten Verstände berührtwerden darf."Dennoch ist dieses Buch eine Notwendigkeit. Schon im Anhang zu NissensWerk von 1828 war eine (nie erschienene) Analyse der Klavierwerke durchF. A. Kanne angekündigt.Spätere Versuche wieFr. Lorenz, Mozart als Klavierkomponist, Breslau 1866;Westerby, Mozart's Ciavierworks, a descriptive guide, London 1912;E. H. Marks, Questions on Mozart's Pianoforte Sonatas, London 1922;sind durch die Standwerke der neueren Mozart-ForschungWyzewa-St. Foix, W. A. Mozart, essai de biographie critique, Paris1912/46, 5 vol.;H. Abert, W. A. Mozart, Leipzig 1919/23, 2 Bände;L. Schiedermair, Mozart, sein Leben und seine Werke, 1922 und 1948;R. Haas, W. A. Mozart, Potsdam 1933;A. Einstein, W.A.Mozart, Sein Charakter, sein Werk, New York 1945,Stockholm 1947;ferner durch dieNeuausgabe des Kochel (3. Aufl. bearbeitet von A. Einstein) Leipzig1937 samt Supplement in Music Review" IVI, 194045, die1947 in Ann Arbor, Michigan, erschien; dieUrtextausgaben der Klaviersonaten, Phantasien und der Violinsonatendurch die Berliner Akademie der bildenden Künste (Breitkopf& Härtel, Leipzig),Photostataufnahmen der Autographe im Wiener Meisterarchiv, fernerdie Muelier von Asow Mozart-Briefe, Faksimileausgabe, Berlin 1942