Bővebb ismertető
Der Mann hinter dem Schreibtisch zeigte jenes blasse Aussehen, das Menschen eigen ist, die meist bei künstlicher Beleuchtung arbeiten. Sein Alter war schwer zu schätzen. Das glatte, jugendliche Gesicht paßte nicht recht zu den müde und gleichgültig blickenden Augen. Der andere Mann, der sich mit ihm im Zimmer befand, wirkte älter, doch schien er im Gegensatz zu ersterem von einer inneren Rastlosigkeit beherrscht zu werden. Das zeigte sich in der Art, wie er ruhelos auf und ab schritt. »Diese Berichte!« brach es aus ihm heraus. »Berichte, Berichte, Berichte - wie Sand am Meer und keiner darunter, der was taugt.«
Der Mann am Schreibtisch blickte in die aufgeschlagene Akte, die vor ihm lag. Seine Hand spielte mit einer Kartei, welche die Aufschrift trug: »Betterton, Thomas Charles.« Dann folgte ein Fragezeichen. Der Mann seufzte leicht.
»Die Berichte sind also unbrauchbar?« fragte er. Der andere zuckte die Achseln.
»Wer kann das mit Bestimmtheit sagen? Da sind Berichte aus Rom, andere aus der Touraine; an derRiviera hat man ihn gesehen, in Antwerpen soll er aufgetaucht sein; in Oslo wurde er erkannt, in Biarritz bemerkt; in Straßburg soll er sich verdächtig benommen haben; in Ostende wurde er mit einer bildschönen Blondine gesichtet; in Brüssel soll er mit einem Hund spazierengegangen sein. Ich wundere mich nur, daß nicht behauptet wird, er sei in einem Zoo gewesen. Arm in Arm mit einem Zebra. Aber ich denke, daß wir uns auch darauf noch gefaßt machen müssen.«
»Und Sie selbst, Wharton? Haben Sie sich kein Urteil gebildet?«
Oberst Wharton schüttelte den Kopf und setzte sich mit einer heftigen Bewegung auf die Armlehne eines Sessels.
»Wir müssen ihn finden«, sagte er eindringlich, »wir