Bővebb ismertető
Wie der Vogelsberg zu seinem Namen kam
Als sich der Teufel gegen den Herrgott aufgelehnt hatte und deshalb aus dem Himmel geworfen werden sollte, bat er flehendich: „Werft mich doch wenigstens über Ilbeshausen, Herchenhain oder Sichenhausen herab; vielleicht falle ich auf ein Strohdach und breche mir nicht alle Knochen." Und so kam es, daß der Teufel auf ein Haus in Herchenhain stürzte. Hier gefiel es ihm so gut, daß er blieb, und schon bald begann er wieder sein Unwesen zu treiben. Sein erstes Opfer war ein armer Schmied, der dem Teufel für Gold seine Seele verschrieben hatte. Als nach drei Jahren der Böse kam, um den Schmied in die Hölle mitzunehmen, jammerte dieser und flehte um Gnade. Der Teufel wollte ihn noch mehr quälen und antwortete: „Wenn du mir drei Rätsel aufgeben kannst, die ich nicht zu lösen vermag, kannst du am Leben bleiben." Nun irrte das bedauernswerte Opfer durch die Wiesen und Wälder und wußte keinen Rat. Zufällig traf es ein altes, buckliges Kräuterweiblein, dem es sein Leid klagte. Doch die Frau wußte einen Ausweg und sagte dem armen Mann, was er zu tun habe.
Als am nächsten Tag der Schmied am Amboß stand, erschien der Teufel, um die Rätsel zu lösen. „Rat einmal, was das hier geben soll!" wurde der Böse gefragt. Triumphierend lächelnd antwortete er: „Das sieht doch jeder, daß das eine Schippe ist."
Bild 2. Blick auf den Bilstein