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Es soll ein Weg gebaut werden auf einen gewaltigen Berg. Nicht an südlich besonnten Rasenhängen, in denen der orchideenduftende Braunkopf des Kohlrösleins und der Zackenstern des Edelweiß stehen, nicht über geneigtere rißdurch-spaltene Wände, die sich dort zum Grat aufschwingen. Mancherlei Wege sind an der Südflanke des Berges, seltsam genug als breite Pfade in Steilwiesen und Fels gekerbt, oft dort aufhörend, wo ein Wegende sinnlos scheint. An einer tiefen Höhle oder vor morschen Überresten niedriger Gebäude, die sich schutzsuchend an den Berg klammern. Manchmal enden diese einmal mit Sorgfalt gebauten, jetzt verfallenen Wege in einer Scharte, die zu einer Plattform verbreitert ist.
Vom Raccolanatal und aus der smaragdnen Alpmulde der Nevea führen die ungeordneten, keine Pflege mehr genießenden Wege zur Höhe, klettern wie Seilschlingen die Wände empor und finden sich zumeist in einem Gratweg zusammengebündelt, der zu einer Spitze führt.
Es ist nichts Höheres um den Gipfel; nur im Osten stehen noch gleich gewaltige. Aber zwischen ihnen ist die Grenze. Sie bestand immer, weil diese Berge einem durch innere Grenzen zerris-
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