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Prolog
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Vor drei Jahren fiel Susan aufs Steißbein.
Wir lebten seit zwölf Jahren zusammen.
Es passierte vormittags, kurz nachdem die Kinder zur Schule gegangen waren und ich mich nach einem Abschiedskuß auf den Weg zur Arbeit gemacht hatte, in der Viertelstunde zwischen Morgenmantel und Ankleiden, wenn es in den niederländischen Neubauvierteln am stillsten ist. Montags hatte Susan frei.
Sie war zur Tür gegangen, um mit einem Mann zu reden, der nur einen einzigen Zahn im Oberkiefer hatte und dessen fettige Haare zurückgekämmt waren. Er hatte ihr angeboten, binnen drei Tagen all unsere Stühle mit neuen Peddigrohrsitzflächen zu beziehen.
Sie hatte schon zugestimmt und den Mann hereingebeten, als ihr einfiel, daß wir keinen einzigen Stuhl und auch sonst kein Möbelstück mit Peddigrohr besaßen.
Susan sagte zu Leuten an der Tür schnell ja. Zum Schornsteinfeger mit den Schweinsaugen, zur Scherenschleiferin, die jedes halbe Jahr ein anderes sechs Monate altes Baby auf dem Arm hatte, zum ständig angetrunkenen Fensterputzer, ja sogar zu dem Mann mit der blaßlila Brille und dem Plastikausweis, dessen Foto ihn in der Vermummung eines Killers zeigte und der Geld für einen Kinderbauernhof in Ermelo sammelte, sie redete mit allen, bat sie herein und gab ihnen Arbeit.
So auch dem Mann mit dem einen Zahn, der, sagte Susan, locker gewesen sei. Jedenfalls erinnere sie sich daran, daß er den Zahn dauernd mit der Zunge nach
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