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Der Sommer meines zwölften Lebensjahres verfolgt mich mit Bildern, die lebendiger und beständiger sind als alle anderen Erinnerungen an meine Jugendjahre und jedem Versuch der Zeit widerstehen, sie auszulöschen oder zu verdrängen
Eine junge Sioux-Indianerin liegt in unserem Haus auf dnem Bett. Sie fiebert, phantasiert und hustet so schwer, daß ich fürchte, sie wird sterben.
Mán Vater kniet auf dem Küchenfußboden und bittet meine Mutter, ihm zu helfen. Es ist ein SommLrabend und sehr hell im Raum. Insekten schwirren um die Lampen, und der flehende Ton in der StimmL meines Vaters erinnert mich an diese Insekten: hoch, hartnäckig, panisch - dn Ton, wie ich ihn noch nie bd ihm gehört habe.
Mdne Mutter steht in unserer Küche; es ist dn hdßer, windiger Tag, die Fenster sind offen, und Mutters Spitzengardinen werden herdngeblasen. Mutter hält die zwölfkalibrige Ithaca-Schrotßinte mdnes Vaters in den Händen, und da sie dne kldne, zierliche Frau ist, macht es ihr Schwierigkdten, den Schwerpunkt dieser gewichtigen, langen Waffe zu finden. Aber sie hat mdnem Vater und anderen Männern ofi genug zugesehen, daher wdß sie, wo die Patronen hindngehören, und lädt die Flinte, bis nichts mehr hindngeht. Das Laden ist bd dieser Waffe am schwierigsten. Wenn die Patronen an Ort und Stelle sind, kann jeder Idiot sie abfeuern. Und genau das hat sie vor
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