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Jugend ohne Alter und Leben ohne TodEs war einmal, was einmal war: Als Weidenbäume Veilchen trieben, als Stubenfliegen Märchen schrieben, als auf der Pappel Birnen reiften, als Lamm und Wolf den Wald durchstreiften und brüderlich im Grünen grasten, als Bären durch die Wälder rasten, einander mit den Schwänzen schlugen, als Flöhe Eisenhufe trugen und Sprünge bis zum Himmel machten und uns von oben Märchen brachten.Es war einmal ein mächtiger Kaiser, der hatte eine Gemahlin, und beide waren jung und schön. Da sie sich Kinder wünschten, baten sie Heilkundige und Weltweise, ihnen aus dem Lauf der Gestirne zu prophezeien, ob sie Kinder bekommen würden. Doch niemand konnte es ihnen sagen. Eines Tages hörte der Kaiser, daß in einem nahen Dorf ein weiser Alter lebe, und schickte Boten aus, um ihn zu holen; der aber antwortete: Wer etwas von mir will, soll zu mir kommen."So brachen denn der Kaiser und seine Gemahlin, begleitet von einigen angesehenen Bojaren, von Kriegern und vom Hofgesinde auf und begaben sich zum Hause des Alten. Als dieser sie von weitem erblickte, trat er vor die Tür, sie zu empfangen, und sagte: