Bővebb ismertető
Zur Einführung Ein Brief an Xan FieldingLieber Xan,nun wo ich eben erst mit der Zusammenstellung dieser Reiseberichte zu Ende gekommen bin, sind mir die alten Zeiten wieder neu im Gedächtnis, jüngere kommen mir um so jünger vor, und ich kann kaum glauben, daß Kreta und das Jahr 1942, als wir uns kennenlernten - beide mit schwarzem Turban, Stiefeln, Schärpe, den passenden Silber-und-Elfen-bein-Dolch im Gewände, gehüllt in Tuche aus weißer Ziegenwolle und entsetzlich schmutzig -, nun schon über drei Jahrzehnte zurückliegen. Viele Unternehmungen, viele Abenteuer folgten dieser ersten Begegnung an den Hängen des Berges Kedros, und es fugte sich glücklich, daß zu unserem Guerillakommando lange Mußestunden hoch oben im Schutz der Berge gehörten, wo wir in unserem Adlerhorst saßen, zwischen Felsspalten verborgen, unter Zweigen und Sternen, im Winter unter tropfenden Eiszapfen, und einander von unserem Leben vor dem Krieg erzählten.Daß man die elenden Höhlen ertrug, daß man auf der Hut war und rasch handelte, wenn Gefahr im Verzug war, schien die wichtigste Voraussetzung für den Einsatz im besetzten Kreta. Aber so unwahrscheinlich es bei einem modernen Krieg auch klingen mochte, war es die auch damals schon altmodische Wahl des Griechischunterrichts in der Schule, die uns den Posten zwischen den Kalksteinfelsen beschert hatte. In einem seltenen Fall von Einsicht hatte die Militärführung begriffen, daß die antike Sprache, mochten ihre Kenntnisse auch noch so unvollkommen sein, einen Zugang zur heutigen bot - und das war der Grund, warum sich