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Den Zufall gibt die Vorsehung - zum Zwecke muß ihn der Mensch gestalten.Schiller.Es war eine fröhliche Gesellschaft, die sich im Hause des Landschaftsrats Görbitt zusammengefunden hatte. Die Jugend vergnügte sich bei Tanz und Unterhaltungsspielen, während im Nebenzimmer die älteren Herrschaften geruhsam plauschten.Drei Ehepaare waren es, deren Güter aneinander grenzten. Görbitten gehörte zu den kleinsten, wurde aber, obwohl Heinrich Görbitt das Amt eines Landschaftsrats zu versehen hatte, tadellos bewirtschaftet, zumal er in seinem Sohn eine tatkräftige Hilfe hatte, der ganz seinem Vater nachschlug.Dieser war aber auch ein Landwirt von echtem Schrot und Kom, wie man so sagt. Von kerniger Statur, frischer Gesichtsfarbe, graublaue Augen unter buschigen Brauen, angegrautes Stutzhaar und Bärtchen, das sich wie die Stacheln eines Igels sträuben konnte, wenn dem Mann etwas in die Quere kam. Ansonsten war er gemütlich. War ein gerechter Vorgesetzter und guter Ehemann und Vater.Seine Frau Antje paßte vorzüglich zu ihm, mit der kräftigen Gestalt, dem vollen, rotwangigen Gesicht, den hellen blauen Augen, dem blonden Kraushaar und dem resoluten Wesen. So wie der Gatte in der Außenwirtschaft alles fest am Zügel hielt, tat sie es in der Innenwirtschaft. Und da sie ihre drei Kinder von klein auf in Zucht und Ordnung erzog, wuchsen sie zu prächtigen Menschen heran, gesund an Leib und Seele.Der sechsundzwanzigj ährige Sohn Hanno, dessen Ähnlichkeit mit dem Vater nicht zu verkennen war, wirkte nach dem landwirtschaftlichen Studium auf dem Erbe seiner Väter mit Tatkraft und Energie. Seine beiden Schwestern, die zweiundzwanzigj ährige Hedda und die