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VORWORT
Die Bändchen der „Geistlichen Schriftlesung" haben vielerorts gute Aufnahme gefunden. Dies bekunden freundliche Äußerungen wie auch die rasche Folge der Auflagen. Doch werden auch Fragen zu verzeichnen sein, ob nicht die Bändchen im Furtgang zu sehr die Art von Kommentaren annähmen, während sie doch Anleitung zur Meditation sein sollten. Solche Bedenken mögen ihre Gründe haben und auch auf das vorliegende Bändchen eines Mitherausgebers zutreffen. Aber dieser mödue dann zur Entschuldigung sagen, was vielleicht auch andere Verfasser sagen wollten: Sosehr auch Beiträge zu einer Reihe sich um gemeinsame Art und Ausrichtung bemühen müssen, so kann doch ein jeder nur das ihm Mögliche und Gemäße tun. Es sei aber auch verstattet anzuführen, was einmal F. J. A. Hort, der bedeutende Erforscher des Bibeltextes, gesagt hat: „Von der Bibel gilt es ganz besonders, daß, was zum Verstehen hilft, am Ende auch unserem Beten und Arbeiten zugute kommt," Bei der Durchsicht des Manuskriptes und der Korrekturen habe ich wieder, wie schon oft, die Mithilfe meiner Schüler erfahren. Für dieses Mal habe ich zu danken Sr, Maria Russ OSB, Steinfeld, und Fräulein cand, phil. Ursula Krug, Iserlohn.
Ich widme das Buch verehrungsvoll Herrn Erzbischof Maka-rios, Erzbischof von Cypern und Präsident der Republik Cypern. Ich danke ihm für die Annahme der Widmung schon bei unseren Gesprächen in seiner geschichtsreichen Heimat in den Ostertagen 1963,
Tübingen, im November 1963
Karl Hermann Schelkle