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1.Edwin Kisdikoweit erwachte gegen vier Uhrmorgens, wälzte sich auf den Rücken, gähnte und streckte sich, bis die Gelenke knackten. Dann schlug er die Augen auf. Es war stockdunkel in der Zelle, draußen auf dem Gang blieb alles still, keine Schritte, kein Schlüsselklappern, kein Wachtmeister, der Aufstehen!" rief. Einen Augenblick lang glaubte Kischkoweit, lebend in einem Grab zu liegen. Er atmete hastig.Ist was, Eddi?" Das war die Stimme von Gubisch, der auf der Pritsche unter Kischkoweit schlief. Die Worte löschten das Angstgefühl aus und holten Kischko-weits Gedanken in die Wirklichkeit zurück. Er atmete tief und stieß die Luft langsam durch den Mund wieder aus. Bist du krank?"Und wie", sagte Kischkoweit. Wer aufwacht, bevor der olle Zempe an die Tür wummert, dem ist doch gar nicht mehr zu helfen."Gubisch sagte: Ich wache jeden Morgen auf, eh' Zempe kommt. Ich muß immer daran denken, wie das sein wird, wenn ich 'rauskomme und nach Waren fahre und den Geldschrank " Die Story kenn' ich."Mit einer elektrischen Bohrmaschine müßte das klappen." Gubisch seufzte. Dicht neben dem Schloß ansetzen " Sein Murmeln wurde leiser, wurde unverständlich. Kischkoweit fröstelte, zog die Decke bis zum Hals, und da er nicht wieder einschlafen konnte, versuchte er, sich an das5