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Georges Blond - Der Zweite Weltkrieg III. [antikvár]
 
Die zerbrochene AchseAls die Truppen von Generalfeldmarschall Paulus in Stalingrad den Widerstand endgUltig aufgegeben und damit der ganzen Welt den großen Sieg des sowjetischen Verbündeten an der Ostfront bestätigt hatten, kehrte Präsident Roosevelt nach Beendigung der Konferenz von Casablanca, die vom 14. bis 26. Januar 1943 gedauert hatte, in die Vereinigten Staaten zurück.Seine Verhandlungen mit Churchill waren langwierig, bisweilen sogar äußerst zäh gewesen. Jeder der beiden Verbündeten hatte, unterstützt von semen Beratern,...
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Die zerbrochene AchseAls die Truppen von Generalfeldmarschall Paulus in Stalingrad den Widerstand endgUltig aufgegeben und damit der ganzen Welt den großen Sieg des sowjetischen Verbündeten an der Ostfront bestätigt hatten, kehrte Präsident Roosevelt nach Beendigung der Konferenz von Casablanca, die vom 14. bis 26. Januar 1943 gedauert hatte, in die Vereinigten Staaten zurück.Seine Verhandlungen mit Churchill waren langwierig, bisweilen sogar äußerst zäh gewesen. Jeder der beiden Verbündeten hatte, unterstützt von semen Beratern, versucht, den anderen von der Richtigkeit seiner Auffassung und seiner weiteren Kriegspläne zu überzeugen. Stalin - durch den Krieg in Rußland von diesem Treffen zurückgehalten - hatte seine AlUier-ten wissen lassen, daß für ihn nur em Problem von Interesse sei: die Errichtung einer zweiten, entlastenden Front in Europa.Da der deutsche Vormarsch im Osten und in Afrika nun offenbar aufgehalten werden konnte, hielt es Stalin für wichtig, die Wehrmacht auch von Westen her anzugreifen. Roosevelt und Churchill teUten zwar diese Meinung, doch waren sie sich seit 1942 nicht einig darüber, wo und wann diese zweite Front zu errichten sei. Der amerikanische Generalstab befürwortete eine Landung in Frankreich im Lauf der nächsten Monate. Da man alle verfügbaren Kräfte auf diesen vernichtenden Schlag gegen Europa konzentrieren wollte, war er aber strikt gegen eme Ausweitung des Krieges im Mittelmeer.ChurchUl zielt auf die Achillesferse"Im Gegensatz dazu verteidigte Churchill die Idee eines Überraschungsangriffes auf die Achillesferse Eu-ropas: Italien. Er sprach dabei von der Mögüchkeit, sich später auf dem Balkan mit der Roten Armee zu verbinden und das Reich gememsam von Süden her anzugreifen. Der Erfolg der Armee Montgomerys, der sich Rommel an die Fersen geheftet und Ende Januar 1943 die Grenze Tunesiens erreicht hatte, bestätigte den Standpunkt des britischen Premiers. Dieser legte seine Ansichten auch General Eisenhower dar, den man nach Casablanca gerufen hatte.Eisenhower gibt die Argumentation des britischen Premiers in seinen Memoiren wie folgt wieder: General, man behauptet hier, wir Engländer hätten die Absicht, die Operation Round up (erster Deckname für die Landung in Frankreich) fallenzulassen. Davon kann keine Rede sein. Ich habe mein Wort gegeben und werde es auch halten. Aber es bietet sich uns eme große und außergewöbnUche Gelegenheit, die wir nicht verpassen dürfen. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werden die Engländer bereit sein, sich an der geplanten Operation zu beteiligen."Auf Grund dieser Zusicherung erhielt ChurchUl von seinem amerikanischen Partner grünes Licht für die Vorbereitung emer Landung m Italien. Zu bestünmen blieb noch der günstigste Ort für diesen Sprung nach Europa. Eisenhower schlug Sardinien und Korsika vor. Er war der Ansicht, diese beiden schlecht verteidigten Inseln wären schneller zu erobern als Sizilien. Außerdem stellten sie eine Bedrohung der Flanke der Halbinsel dar, was den Feind dazu zwingen würde, seme Kräfte auf ein viel größeres Gebiet zu verteUen. Sizilien dagegen wäre allenfalls als Ausgangspunkt für Aktionen gegen den gebirgigen unteren Teil des Stiefels von Nutzen.Indessen waren diese Argumente, deren Bedeutung man ün darauffolgenden Jahr während des schwieri-

Termékadatok

Cím: Der Zweite Weltkrieg III. [antikvár]
Szerző: Georges Blond , Konrad Adenauer Rudolf Böhmler
Kiadó: Verlag Das Beste GmbH
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 3870703318
Méret: 210 mm x 260 mm
Georges Blond művei
Konrad Adenauer művei
Rudolf Böhmler művei
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