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Generationen
1 Die Tochter
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Seiten Sie sich die Zeichnung an, bevor Sie den Text (unten) lesen. Überlegen Sie:
- WAS ist hier wohl los?
- WAS tun die Leute?
- WER sind diese Leute?
- WO könnte diese Szene spielen?
Vielleicht
Möglicherweise
Wahrscheinlich
Ich denke, daß
Das kann/könnte sein.
Ü 2 I Lesen Sie jetzt den Text. Vergleichen Sie mit Ihren Vermutungen.
Peter Bichsei
DIE TOCHTER
Abends warteten sie auf Monika. Sie arbeitete in der Stadt, die Bahnverbindungen sind schlecht. Sie, er und seine Frau, saßen am Tisch und warteten auf Monika. Seit sie in der Stadt arbeitete, aßen sie erst um halb acht. Früher hatten sie eine Stunde eher gegessen. Jetzt warteten sie täglich eine Stunde am gedeckten Tisch, an ihren Plätzen, der Vater oben, die Mutter auf dem Stuhl nahe der Küchentür, sie warteten vor dem leeren Platz Monikas. Einige Zeit später dann auch vor dem dampfenden Kaffee, vor der Butter, dem Brot, der Marmelade.
Sie war größer gewachsen als sie, sie war auch blonder und hatte die Haut, die feine Haut der Tante Maria. „Sie war immer ein liebes Kind", sagte die Mutter, während sie warteten.
In ihrem Zimmer hatte sie einen Plattenspieler, und sie brachte oft Platten mit aus der Stadt, und sie wußte, wer darauf sang. Sie hatte auch einen Spiegel und verschiedene Fläschchen und Döschen, einen Hocker aus marokkanischem Leder, eine Schachtel Zigaretten.
15 das Döschen: die kleine Dose
16 der Hocken