Bővebb ismertető
Mit dem vorliegenden Sammelband, der die schriftliche Fassung der Vortráge anlásslich der Tagungen des Ungarischen Deutschlehrerverbandes (UDV) der vergangenen zwei Jahre ist, wollen wir den praktizierenden Lehrerinnen und Lehrern eine kleine Stütze, eine Handreichang bei der Bewáltigung táglicher Unterrichtsfragen in die Hand geben. Der UDV führt jáhrlich drei groBe Programme durch, die für Deutsch Lernende und Lehrende relevante, fachdidaktische Themen aufgreifen. Die Thematik dieses Bandes spannt den Bogén von der Wortschatzarbeit und Wörterbuchdidaktik über den Erwerb von Textkompetenzen. In den nach diesen drei Themenschwerpunkten geordneten Beitrágen kommt dem Praxisbezug - dem ursprünglichen Ziel unserer Reihe entsprechend - eine zentrale Rolle zu. Damit wollen wir den Lehrenden sowohl einen Einblick in die in der Systemlinguistik gewonnenen Forschungserkenntnisse gewáhren als auch Möglichkeiten zu deren Umsetzung in der didaktischen Praxis aufzeigen. Der Beitrag von Regina Hessky fasst zunáchst Überlegungen zum Stellenwert des Wörterbuchs im gesamten Lehr- und Lernprozess zusammen. Darüber hinaus verfolgt sie das Ziel, Möglichkeiten der Wörterbucharbeit im lexikalischen Bereich aufzuzeigen. Christine Römer befasst sich in ihrem Aufsatz mit dem Status des grammatischen Wissens für die Sprachenverwendung. Sie vertritt den Standpunkt, dass Auffassungen, denen zufolge grammatische Regein für das Sprachenlernen unwichtig seien, in jedem Fali abzulehnen sind, weil bei der Definition lexikalischer Einheiten auch grammatische Charakteristika berücksichtigt und Zusammenhánge aufgezeigt werden sollen. Ilona Feld-Knapp untersucht in ihrem Beitrag, welchen Nutzen der Einsatz authentischer Materialien im Fremdsprachenunterrieht im Hinblick auf die Wörterbucharbeit mit sich bringt. Letztere wird als integraler Bestandteil eines textorientierten Prozesses betrachtet, in welchem Lernende durch bewusstmachende Verfahren und mithilfe von Nachschlagewerken ihre Textkompetenz ausbauen können. Roberta Rada fasst in ihrem Aufsatz wichtige linguistische Erkenntnisse über die Entlehnung fremden Wortgutes zusammen, darauf folgen eine lexikologischsemantische Beschreibung von Anglizismen und die Erláuterung ihrer Funktion im Sprachgebrauch. Anhand von authentischen Beispielen und Textbelegen werden die wichtigsten sprachkritischen Reflexionen erörtert. Ottó Korencsy stellt in seinem Beitrag die Komplexitát der gegenwártigen deutschen Rechtschreibung und ihrer Geschichte dar. Für seine Überlegungen zum gegenwártigen Stand der Dinge macht er einen historischen Exkurs, der die bedeutendsten Entwicklungstendenzen aufzeigt. Um einen Einblick in die Diskussion der diversen Standpunkte bezüglich der Rechtschreibreform zu geben, schildert er exemplarisch einige der wichtigsten Veránderungen.