Bővebb ismertető
Liebe Kolleginrien und Kollegen!
Sie haltén nun das vierte Heft von Deutscfi re-vital in der Hand. Die gro(3e Nachfrage sowie die bislang zu uns gelangten Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern waren eindeutig positiv, wofür wir uns herzlichst bedanken. Gleichzeitig sind diese Rückmeldungen auch ein Zeichen dafür, dass viele im Schulwesen der Minderheiten Beteiligten - Lehrer, Eltern und Schultráger - ein reges Interesse für den schulischen Alltag, für Fragen und aktuelle Probleme des Minderheitenunterrichts bekun-den. Die Zeiten für den Deutschunterricht in Ungarn - wie sie sicherlich schon in den Me-dien gehört oder gelesen habén - scheinen nicht die günstigsten zu sein, daher erachten wir es als unbedingt wichtig, dass wir den Un-terricht an den Minderheitenschulen, vor allém den Deutschunterricht, gemeinsam noch effektiver, interessanter und für die Schüler lebhafter, ja, erfolgreicher, gestalten. Nach den bisherigen drei thematischen Heften mit den Schwerpunkten „Gesetzesvorgaben für den Minderheitenunterricht", „Wörterbuch -Wörterbuchbenutzung" und „Übersetzen - Über-setzung" haltén Sie mit dieser Nummer einen bunten Strau^ von Beitrágen mit unterschied-lichen Inhalten und Akzenten in der Hand. Die Artikel des ersten Teiles zeichnen sich nicht nur durch ihre Aktualitát aus, sondern auch dadurch, dass die in ihnen dargestellten Kon-zepte, Modifizierungen und Neuregelungen unser Bildungswesen für die náchste Zeit mit-bestimmen werden. Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende des im Frühjahr 2007 neu konsti-
tuierten Bildungsausschusses der LdU macht uns in ihrem problem- und aufgabenorientier-ten Beitrag mit dem Tátigkeitsplan des von ihr geleiteten Gremiums bekannt. lm Anhang des Artikels veröffentlichen wir in tabellarischer Form auch das Ergebnis eines der ersten Amts-handlungen des Ausschusses: eine Bestands-aufnahme der wichtigsten aktuellen Eckzah-len des Minderheiten-Kindergarten und -schulbereichs. Der zweite Beitrag von Ibolya Hock-Englender fasst die bereits dieses Jahr gültigen Modifizierungen des Abiturs in den Fachern „Deutsche Sprache und Literatur" und „Volkskunde" zusammen. Die neueste Phase der ungarischen Bildungsreform betrifft vor allém die kleineren Gemeinden: Siedlungstypen, in denen traditionsgemá(3 viele unserer Bil-dungseinrichtungen zu finden sind. Ministeri-aloberrátin Anna Kerner stellte für uns - um für die Betroffenen die Entscheidung zu er-leichtern - die einschlágigen Verordnungen aus dem Haushalts- bzw. Bildungsgesetz zusammen.
lm zweiten Teil können Sie vier lángere Beitrá-ge lesen. Die Vermittlung der ungarndeut-schen Literatur wurde in Deutscfi revital bisher nicht behandelt, umso mehr freut es uns, dass in dem sehr praxisbezogenen Artikel von Elisa-beth Zwickl gleich drei konkrété Unterrichts-vorschláge detailliert beschrieben werden und zum Ausprobieren und Nachahmen einladen. Das Erstellen von Lehrwerken - sowohl für den Sprachunterricht als auch für den deutsch-sprachigen Fachunterricht - ist mit Sicherheit eines der dringendsten Desiderate unseres Unterrichtswesens. Maria Frey, praktizierende