Bővebb ismertető
VorwortDer Kunst-Reiseführer DDR will beim Gang durch den reichen Bestand an Kunstdenkmälern dieses Landes begleiten, ihre Entstehung beschreiben und ihre Nutzung zeigen. Das Buch ist kein Verzeichnis, es legt seine Ehre nicht in ein lückenloses Inventarisieren. Unter kunstwissenschaftlichen Aspekten ist es sogar höchst unvollständig. Nur richtete sich von vornherein die Auswahl nicht allein nach kunst- und architekturgeschichtlichen Interessen, sondern es war angestrebt, reizvolle Landschaften - Reiserouten - abzugehen. In oder an denen die Kunst Bemerkenswertes hinterlassen hat. Das geschieht der Übersichtlichkeit halber im Rahmen der ehemaligen Länder Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, die seit 1952 in vierzehn Bezirke aufgeteilt sind. Es war auch der touristische Aspekt zu bedenken, der das Küstengebiet, den Tieflandstreifen und den Mittelgebirgsgürtel von der Rhön bis zum Zittauer Gebirge zur Geltung zu bringen hat. Dabei durfte nicht vergessen werden, auch über die Grenzen der einzelnen Bezirke und Länder hinweg auf vergleichbare künstlerische Leistungen aufmerksam zu machen, wenn es im kunstgeschichtlichen Sinne notwendig erschien.Der Benutzer unseres Buches ist gut beraten, wenn er das Ausgewählte als das Bemerkenswerte aufnimmt und empfindet, dabei aber nie vergißt, daß es viele Landschaften, Städte und Dörfer gibt, die von uns nicht besucht werden, obwohl sie vergleichbare oder gleichrangige Sehenswürdigkeiten beherbergen wie die von uns beschriebenen. Hier fordert leider der vorgesehene Umfang des Buches seinen Tribut. Es mußte verschiedentlich, um einer bloßen Aneinanderreihung der Denkmäler und Sehenswürdigkeiten vorzubeugen, auf die Bearbeitung ganzer Landstriche verzichtet werden. Eine zusätzliche Orientierungsmöglichkeit über wichtige, aber nicht beschriebene Kunstdenkmäler bieten die vor jedem Kapitel stehenden Karten mit ihren Erläuterungen. Es darf an dieser Stelle auch darauf hingewiesen werden, daß die Abbildungen bis auf wenige gekennzeichnete Ausnahmen den gegenwärtigen Erhaltungszustand wiedergeben. Dank schulden wir den Fotografen, die für die Bebilderung des Werkes sorgten, vor allem Klaus G. Beyer, Weimar, und Renate und Roger Rössing, Leipzig.