Bővebb ismertető
VORWORT Der nun abgeschlossene Band I der Reihe "Deutsche Gedichte", - von der Band II und III bereits vorliegen, - verdankt seine Entstehung in erster Linie der Pflicht, die ungarischen Germanistikstudenten mit solchen mittelhochdeutsehen Texten zu versorgen, denen eine zuverlássige neuhochdeutsche Prosaübersetzung beigegeben ist. Obwohl in den letzten Jahren mehrere derartige Ausgaben - vor allém in den westlichen deutschsprachigen Lándern - erschienen sind, war es unseren S em ina r biblio the ken aus verschiedenen GrUnden unmöglich, sich diese in relativ vielen ^Exemplaren anzuschaffen. Dieser Umstand beeinflupte die Auswahlprinzipien und Proportionen dieses Bandes. Von etwa 1500 an sind unsere Lehrstühle mit gedruckten Texten besser versorgt, dank der Literaturgeschichtsschreibung der DDR, die die Erforschung des Reformationszeitalters, insbesondere der Zeit des groJJen Bauernkrieges, fUr eine ihrer Hauptaufgaben auf dem Gebiet der alteren deutschen Literatur halt. In der Textgestaltung folgte ich im allgemeinen den nachstehend angefllhrten Ausgaben. Bei einer sprachlichen und rhythmischen Analyse der Texte ist es alsó unvermeidlich, die Einleitungen und Editionsprinzipien dieser Ausgaben zu studieren. Neben den Strophen des Vor-Waltherschen Minnesangs stehen die Strophenzahlen aus "Minnesangs Prllhling,f (MF), neben den Waltherschen Strophen die der noch immer grundlegenden kritischen Ausgabe von Kari Lachmann (L). Liederlíberschriften, die nicht von den Autoren selbst, sondern von den Herausgebern stammen, wurden nicht Ubernommen, nur solche, die einen erklarenden Charakter habén, oder die - etwa in der WaltherPhilologie - allgemein gebrauchlich sind (z.B. "Preislied", "Die Elegie" uam.). Es wurde auch hier - wie im Band II - grundsátzlich vermieden, "Proben" aus langeren epischen Versdichtungen zu bringen.