Bővebb ismertető
VorwortDie Überarbeitung der Deutschen Grammatik" zehn Jahre nach Erscheinen der l.Auflage ist notwendig geworden sowohl auf Grund eigener Arbeiten der Verfasser als auch auf Grund der zahl-reichen neu gewonnenen Erkenntnisse zu grammatischen Fragen im In- und Ausland. Die vorliegende Auflage will diesem Erkenntnis-stand Rechnung tragen und zugleich zahlreiche Hinweise aufgrei-fen, für die sich die Autoren an dieser Stelle bedanken. Bei der Neubearbeitung ist die Anlage des Buches erhalten geblie-ben, die sich aus den Besonderheiten einer Grammatik für den Fremdsprachenunterricht ergibt: Dem Muttersprachler dient eine Grammatik vornehmlich dazu, etwas bewufitzumachen oder zu sy-stematisieren, was er ohnehin auf Grund seines Sprachgefühls" (d. h. seiner in der Kindheit erworbenen Sicherheit in der Handha-bung der sprachlichen Regein) richtig bildet und verwendet. Dem Auslánder fehlt dieses Sprachgefühl, die Kompetenz" in der betref-fenden Sprache. Deshalb verlangt eine Grammatik für den Fremdsprachenunterricht explizitere Regein, die möglichst genau ange-ben, wie richtige deutsche Sátze gebildet, interpretiert und verwendet werden. Die Grammatik für den Muttersprachunterricht kann von der Kompetenz ausgehen, eine Grammatik für den Fremdsprachenunterricht dient (als ein neben anderen auf Kenntnisvermitt-lung gerichtetes Mittel) dazu, diese Kompetenz erst aufzubauen. Mit dieser unterschiedlichen Zielsetzung sind andere Spezifika einer Grammatik für den Fremdsprachenunterricht verbunden: So muű sie andere Proportionen habén als eine Grammatik für den Muttersprachunterricht, da es viele Bereiche gibt, die für den Auslánder wichtig sind, wáhrend sie für den Muttersprachler relatív un-wesentlich, weil selbstverstándlich sind und kaum jemals zu Fehlern führen. Beispiele sind die Rektion der Verben und Adjektive, das Passiv, der Artikelgebrauch, die Deklination der Substantive, die Satzgliedstellung und andere Bereiche, die dem Auslánder auch unabhángig vom System seiner eigenen Sprache viele Schwierig-keiten bereiten und deshalb eine weitaus ausführlichere Darstellung als in den Muttersprachgrammatiken verlangen. Ein weiteres Charakteristikum der vorliegenden Grammatik für den Fremdsprachenunterricht ist, dafi sie eine Resultatsgrammatik, keine Problemgrammatik ist, d. h., dafi sie auf Gebrauchsregeln in der Oberflachenstruktur abzielt, nicht aber die Wege erörtert, wie die Verfasser zu ihren Resultaten gekommen sind, wie und warum sie sich in ihren Auffassungen von anderen Autoren unterscheiden. Es wurde auf Auseinandersetzungen mit anderen Autoren und auf Anmerkungen innerhalb des Textes verzichtet, statt dessen wird auf die im Literaturverzeichnis enthaltenen Spezialarbeiten der Autoren verwiesen.