Bővebb ismertető
Im ersten Halbjahr der 8. Klasse machten wir uns mit den bedeutendsten
deutschsprachigen Schriftstellern der UdSSR und ihren Werken vertraut.
Jetzt aber, d. h. vom zweiten Halbjahr der 8. Klasse an, werden wir die
deutschsprachige Literatur des Auslands in ihrer historischen Entwicklung
betrachten, d. h. die Literatur Deutschlands, die Literatur der DDR sowie einige
Erscheinungen aus der österreichischen und schweizerischen Dichtung und der
Literatur der BRD.
Der erste Teil des vorliegenden Buches behandelt in groben Zügen die
deutsche Literatur vom frühen Mittelalter bis zum Sturm und Drang, ein-
schließlich Gottfried August Bürger. Die Betrachtung des Schaffens von
Goethe und Schiller wurde aus methodischen Erwägungen in die 9. Klasse
verlegt.
Der Stoff ist folgendermaßen aufgebaut:
1. Gedrängte literaturgeschichtliche Charakterisierung der Epoche;
2. Biographien hervorragender Dichter;
3. Muster von Vers- und Prosadichtungen;
4. Texterläuterungen, Vertiefung in Inhalt und Form der einzelnen Werke;
5. Fragen und Aufgaben zu den einzelnen Abschnitten;
6. Aufsatzthemen.
Dasselbe läßt sich über den Aufbau des Lehr- und Lesestoffs für die 9.
und die 10. Klasse sagen. Freilich wird der Stil der Darlegung in den Ober-
klassen allmählich etwas komplizierter.
Die Verfasser stellten sich die Aufgabe, die Literatur selbst sprechen zu
lassen, weshalb zu jeder literarischen Erscheinung die entsprechenden Texte
eingebaut sind. Somit will unser Buch ein Lehr- und Lesebuch sein, aber keine
regelrechte deutsche Literaturgeschichte. Vielmehr ist es nur ein Wegweiser
zur deutschen Literatur, der die Schüler zum selbständigen Lesen und Behandeln
der schöngeistigen Werke anregen soll.
Größere Werke konnten hier nur in Auszügen gebracht werden. Die Schüler
sollen sich aber bemühen, das betreffende Werk ganz zu lesen. Die meisten
Auszüge wurden mehr oder weniger gekürzt, einige des besseren Verständnisses
wegen auch leicht bearbeitet.
Und noch eins: Das vorliegende Buch wurde zwar nach dem amtlich gut-
geheißenen Lehrplan erarbeitet, erscheint aber probeweise. Es behandelt eine
ganze Reihe literarischer Erscheinungen, Dichter und Werke, die nicht ver-
bindlich sind. Sie können den Schülern zum selbständigen Lesen oder für den
Literaturzirkel empfohlen werden. In der Klasse sollen vor allem jene literarischen
Erscheinungen durchgenommen werden, die der Lehrplan vorschreibt.