Bővebb ismertető
Vorbemerkung
Je mehr die Nachzeichnung der geschichtlichen Entwicklung der deutschsprachigen Literatur sich der Gegenwart näherte, desto notwendiger und sinnvoller erwies es sich, den literarischen Prozeß im Erscheinungsbild von Strömungen und Gruppierungen mit den durch die Kombination von Bilddokumentation und Text vorbestimmten Mitteln differenzierter wiederzugeben und dafür - im Gegensatz zu den zeitlich ferner liegenden Perioden -auf eine geschlossene Behandlung der großen Dichterpersönlichkeiten weitgehend zu verzichten. Die Literatur Österreichs und die deutschsprachige Literatur der Schweiz wie auch die westdeutsche Literatur sind der historischen Entwicklung entsprechend jeweils gesondert dargestellt worden. Die Autoren haben ihrer Arbeit die Prinzipien der marxistischleninistischen Literaturgeschichtsauffassung zugrunde gelegt; sie waren bestrebt, auch neueste Ergebnisse der literaturwissenschaftlichen Forschung zu berücksichtigen, soweit der langwierige technische Entstehungsprozeß des Werkes dies zuließ. Die einem vorwiegend auf bildliche Präsentation angelegten Buch gesetzten Grenzen hinsichtlich der textlichen Darbietung literaturhistorischer Entwicklungslinien und Zusammenhänge, der Analyse des Verhältnisses von Literatur und Gesellschaft, hinsichtlich der Werkinterpretationen, der Herausarbeitung der Genreentwicklungen und anderer ideologisch-ästhetischer Probleme erforderten naturgemäß eine Beschränkung auf die Skizzierung von Haupttendenzen und auf eine thesenhafte Darlegung der erwähnten Aspekte.
Die „Deutsche Literaturgeschichte in Bildern" soll ein produktives Verständnis der Literaturentwicklung fördern. Sie will ein Beitrag zur Verwirklichung der marxistisch-leninistischen Erbekonzeption sein, die alle humanistischen, realistischen und progressiven Traditionen in unsere sozialistische Nationalliteratur einmünden läßt und als bewußtseinformender Faktor die Entwicklung unserer sozialistischen Literaturgesellschaft unterstützt.