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Deutsche Zahnärztliche Wochenschrift 1939. januar-dezember [antikvár]

Dr. F. Emig, Dr. Heinz Bober, Dr. Henry Bödecker, Hans-Joachim Doege, Prof. Dr. E. Randerath

 
Deutsche Zahnärztliche Wochenschrift 42.Jahrgang 1939 Redaktüur: Dr. Heinrich Hlum, Berliu-Wilmersdorf, Kaiscrallec 44 unter ständiger Mitwirkung des Presseleiters der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Prof. Dr. E. Wannenmacher. Berlin Verlaß: J. F. Lehmann, München 15. Paul Heyse-Straße 26 und Berlin 6. Januar 1939/Nr. 1 Der Verlag behält sich das aiisscliließlicho Höcht der Vorvielfiiltigung und Verbreitung der in dieser Zeilschrift zum Abdruck gelangenden Originalbeiträge vor Olt.Abkarxunglt....
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Deutsche Zahnärztliche Wochenschrift 42.Jahrgang 1939 Redaktüur: Dr. Heinrich Hlum, Berliu-Wilmersdorf, Kaiscrallec 44 unter ständiger Mitwirkung des Presseleiters der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Prof. Dr. E. Wannenmacher. Berlin Verlaß: J. F. Lehmann, München 15. Paul Heyse-Straße 26 und Berlin 6. Januar 1939/Nr. 1 Der Verlag behält sich das aiisscliließlicho Höcht der Vorvielfiiltigung und Verbreitung der in dieser Zeilschrift zum Abdruck gelangenden Originalbeiträge vor Olt.Abkarxunglt. P.riodic.medio« p^jg 3^4 ^Q^j 43J DLich.xihniriU. W.chr. Aus der Frauen- und Kinderklinik des B. K. V. und der Arbeitsgemeinschaft für Paradentoseforschung {ARPA;. Konstitutionsanthropologische Abteilung. Paradentalbefunde bei Schulkindern/^ Von Dr. Heinz Bober. In einer früheren Untersuchungsreihe war der Versuch gemacht worden, an einem Paradentosematerial, das aus einer typischen Großstadtpraxis stammte und das im klinischen Sinne als gesund bezeichnet wurde, der Frage nachzugehen, ob sich bei den Paradentosepatienten konstitutionelle Besonderheiten nachweisen lassen. Es wurde dabei zunächst die Frage geprüft, ob aus verschiedenen konstitutionellen Stigmen werden könnte. Ueber die < auf Besonderheiten im hypophysären Geschehen geschlossen die dabei erhobenen Befunde gibt die beistehende Tabelle Auskunft. Die Tabelle 1 zeigt deutlich, daß von einer überragenden genannte Schilddrüse wurde ebenfalls durch Beachtung ihrer Begleitstigmen in die Untersuchung einbezogen. Dazu wurde die Frage nach gegebenenfalls bestehenden Keimdrüsenstörungen mit beachtet, da diese erfahrungsgemäß häufig in korrelativer Abhängigkeit von der Schilddrüsenfunktion stehen. Und schließlich wurde in der gleichen Tabelle noch der Diabetes mellitus aufgenommen, um so eine Zusammenstellung aller leicht erfaßbaren Befunde zu haben, die auf innersekretorische Störungen hindeuten. Die beistehende Tabelle veranschaulicht die erhobenen Befunde: Aus Tabelle 2 lassen sich die von anderen Autoren schon Tabelle ]. Männliche Patienten 9 1 10 11 13 15 18 22 26 28 Weibliche Patienten 6 I 7 12 14 16 17 19|20 21 23 24 25 27 Veränderungen der Sella turcica Uebergroße Stirnhöhlen . . . Uebergroßer Unterkiefer . . . Makroglossie Uebergroße Hände und Füße . Steilgaumen Bläuliche Skleren ^ Uebergroßer Durst G o Fettsucht ^ § Magersucht 3 ^ Akromegalie Befunde, die auf AuffäUigkeit-n der HypophysenfunJction hinweisen können. Bedeutung gestörter Hypophysenfunktion als bewirkender Ursache der Paradentose nicht gesprochen werden kann. Wohl treten die einzelnen Stigmen in größerer Häufigkeit auf, als dies in normalen Bevölkerungsgruppen durchschnittlich der Fall ist, jedoch sind 7 von 28 Patienten frei von einschlägigen Befunden. Die im Zusammenhang mit der Paradentose so häufig *) Die Untersuchungen wurden durchgefiilirt mit Unterstützimg der Deutschen Forschungsgemeinschaft. — Die Untersuchungen fanden mit Genehmigung des Stadtmedizinah-ats Staatsrat Dr. Conti in Berliner Schiüzalmkliniken statt. früher im Zusammenhang mit der Grundumsatzbestimmung gemachten Feststellungen bestätigen, daß Schilddrüsenstörungen ebenfalls nicht allein als die bewirkende Ursache der Paradentose angesprochen werden können. Auch für den Diabetes mellitus gilt Entsprechendes. Die Auffälligkeiten in der Keimdrüsenfunktion sind vor allem beim weiblichen Geschlecht sehr zahlreich. Jedoch können auch sie nicht allein ätiologisch für die Paradentose bewertet werden, zumal beim Mann nur in vier Fällen ein positiver Befund erhoben werden konnte. Da in der Literatur über die Paradentose immer wieder der Männliche Patienten Weibliche Patienten Nr. 3 5 8 9 10 11 13 22 26 28 1 [2 4 6 7 12 14 16 |J7 1 19 20 21 23 24|25 27 Schilddrüsenvergrößerung (+) [ + + -1- ! -h !(+)¦ j Keimdrüsenstörungen + + + + + I + + + + + + + + + j + t Innersekretorische Störungen in I ¦ 1 der Familie 1 1 1 + 1 +! + + 4- + -i + . +1 Kefunde, die auf Auffälligkeiten im iimersekretorischeii Geschehen (außer den Hypophysenbefunden von Tabelle 1) hinweisen.

Termékadatok

Cím: Deutsche Zahnärztliche Wochenschrift 1939. januar-dezember [antikvár]
Szerző: Dr. F. Emig , Dr. Heinz Bober , Dr. Henry Bödecker , Hans-Joachim Doege Prof. Dr. E. Randerath
Kiadó: J. F. Lehmanns Verlag
Kötés: Könyvkötői vászonkötés
Méret: 250 mm x 320 mm
Dr. F. Emig művei
Dr. Heinz Bober művei
Dr. Henry Bödecker művei
Hans-Joachim Doege művei
Prof. Dr. E. Randerath művei
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