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ZUM GELEITMöglichkeiten nutzenGrafiken von Róbert König überKönigin Gisela - dieFrau unseres er-sten Königs, des heiligen Stephan, in deren Gefolge deutsche Ritter und Priesterins Land kamen - und den GroBen Schwabenzug" im 18. Jahrhundert zieren das vordere und das hintere Titelblatt unseres Jahrbuches. Aus gegebenem Anlafí: Für seine 1996 herausgegebene Grafikmappe und die Ausstellungsserie Dort drunt an der Donau" erhielt der Künstler am 1. Dezember 1999 den Hauptpreis des Do-nauschwábischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg. Ei-ne wichtige Anerkennung für die besondere schöpferische Pflege ei-nes jahrtausendalten Kulturerbes. Auch der ungarndeutschen Litera-tur wurde 1999 internationale Anerkennung zuteil. In einem ein-stündigen Programm wurde sie auf der gröBten Bücherschau der Welt, auf der Frankfurter Buchmesse, prásentiert. Béla Szende stellte die Auswahl aus dem Lebenswerk von Valéria Koch vor, die vor zwei Jahren den Förderpreis des Donauschwábischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg als letzte Anerkennung erhielt. Für die Redaktion der Neuen Zeitung war der September '99 ein Meilen-stein. Als erste unter den auslandsdeutschen Zeitungen wurde ihr der diesjáhrige Kulturpreis des Vereins für Deutschsprachige Kul-turbeziehungen mit dem Ausland (Sankt Augustin) zuerkannt. Auch in anderen Bereichen der kulturellen Arbeit zeigen sich Ergebnisse jahrzehntelanger zielstrebiger Arbeit Aber nicht zuletzt sind diese Erfolge auch der Ausnutzung der neuen Möglichkeiten zu verdan-ken. Wo die Deutschen Selbstverwaltungen die zivile Spháre, die Vereine, entsprechend unterstützen (und dies ist meistens der Fali), entsteht eine lebendige kulturelle Szene.Der neuralgische Punkt ist aber noch immer (wieder) der Mutter-sprachunterricht. Als Anfang der 80er Jahre der zweisprachige Un-terrícht in immer mehr Schulen eingeführt wurde> glaubte man (mit Recht), ein entsprechendes Mittel gefunden zu habén, das sprachli-che Niveau wesentlich verhessem zu können. In den letzten Jahren wurde sogar die Einführung des einsprachigen Unterríchts disku-tiert, sogar probiert. Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen strebt gerade in diesem Bereich - zweisprachiger Unterricht, Aus- und Weiterbildung von Fachlehrern, die die verschiedenen Fácher in deutscher Sprache unterweisen können - eine einschnei-dende Verbesserung an. Besonders die Aus- und Weiterbildung der Kindergártnerinnen soll gefördert werden. Schliefilich hángt wesentlich davon ab, ob die deutsche Volksgruppe in Ungarn auch im nách-sten Jahrtausend bestehen bleibt.Johann Schuth