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I. Abschnitt. Wohnungswesen. § 1. Die deutsche Landschaft im 12. und 13. Jahrhundert. lm grófién und ganzen habén wir uns Deutschland viel dichter bewaldet vorzustellen als heute. Weithin erstrecken sich riesige "Waldungen, die Königsgut sind und in denen immer noch Rodungen vorgenommen werden. Betrachtliche Teile des Waldes gehören aber den Gremeinden oder einzelnen Herren und werden zu Weidgang und zur Holzgewinnung benutzt. Das Wort walt (altn. vollr) bedcutet ursprünglich Gefilde, stammt alsó aus einer Zeit, wo noch das ganze Land nahezu mit Wáldern bedeckt war. Andere Bezeichnungen sind: hac (kleiner Wald), fórest (aus lat. foresta silva = Bannwald), hart (ursprünglich Weidetrift, dann Wáldchen), ló (niederer Wald). Von den Schrecknissen des cleutschen Waldes berichteten schon Casar und Plinius, aber auch die höfischen Dichter wissen davon zu erzahlen (Tr. 2550 ff.). Besonders gefahrlich sind die Waldsiimpfe (mos, lachen), in*denen die Mörder ihre Opfer verbargen (Tr* 9400: der iruhsa^e der hát in [Tristan] mortlichc ermordet unde erslagen und hát in in diz mos getragen). Von den Baumarten überwiegen ursprünglich die Laubhölzer, dazu gehören: Eiche (eich), Buche (bnoche), Linde (Unde), Esche (ahd. asch), Birke (birke), Ulme (dm, elmboum) und Erle (ahd. erila). Die Schönheit der Buche