Bővebb ismertető
VORWORT ZUR DRITTEN AUFLAGE Die erste Auflage des Deutschen Schriftstellerlexikons" war rasch vergriffen. Die aufierordentliche Resonanz, die das Budi bei der Kritik und der Leserschaft des In- und Auslandes gefunden hat, die zahlreichen Hinweise, Erganzungswünsche und Verbesserungsvorsclilage, die in Rezensionen und Briefen aus allén interessierten Schichten der Bcvölkerung vorgetragen wurden, liefien es den Verfassern jedoch als gerechtfertigt erscheinen, nicht sofort eine unveranderte Nachauflage zu drucken, sondern damit so lange zu warten, bis es möglich war, eine überarheitete, verbesserte und nicht unwesentlich erganzte Ausgabe vorzulegen. So konnten Druck- und Datierungsfehler beseitigt und nahezu hundert Sdiriftsteller neu aufgenommen werden. Wenn im ZJorwort zur ersten Auflage gesagt wurde, dafl unter Berücksichtigung der gegenwartigen Situation in der Gerrnanistik ein Lexikon in verháltnismáfiig kurzer Zeit nur als Kollektívarbeit vorzulegen war" und dafi eine solche Kollektivarbeit nicht nur die vier Uerfasser, sondern alle als Vorarbeiten für ein Lexikon verwertbaren Arbeiten marxistischer und - was Y aktén, Ausgaben usw. betrifft - bürgerlicher Forscher" u?ngreift, so gilt diese Feststellung in noch höherem Mafle für die zweiteAuflage, in der darüber hinaus alle berechtigten Anregungen, Uorschlage und Berichtigungen aus der allgemein interessierten und fachwissenschaftlichen Leserschaft berücksichtigt worden sind. Anlage und Zweck des Buches sowie die Prinzipien, nach denen die Auswahl getroffeti und die einzelnen Artikel ausgearbeitet wurden und dargeboten werden, sind selbstverstandlich gegenüber der ersten Auflage unverandert geblieben. Das Deutsche Schriftstellerlexikon" versucht in alphabetischer Ordnung und in lexikalischer Form einen nach historisch-materialistischen Grundsatzen erarbeiteten Überblick über die deutsche Literatur zu vermitteln. Die bishcr in lexikalischen Werken übliche Beschrankung auf die Darbietung von Fakten wurde aufgegeben, indem die einzelnen Schriftsteller auch hinsichtlich ihrer literaturhistorischen, ideologischen und asthetischen Position eine Wiirdigung erfuhren. Dafi gerade dieses Unterfangen grofie Schwierigkeiten (nicht alléin wegen der Notwendigkeit, kurze und prazise Formulierungen zu verwenden) mit sich brachte, erklart sich aus den grófién Aufgaben, welche die