Bővebb ismertető
Vorwort
Dieses Buch ist aus der Praxis entstanden und will der Praxis dienen. Der Verfasser beobachtete im Sprachunterricht bei Ausländern (Fortgeschrittene) und im Stilkundeunterricht bei Muttersprachlern bestimmte wiederkehrende Fehler im Gebrauch der deutschen Sprache. Die Analyse ergab, daß diese Fehler auf der Unkenntnis bestimmter semantischer und struktureller Besonderheiten des Deutschen beruhen. Die Handbücher der Grammatik und Lexikologie verzeichnen zwar einen großen Teil dieser Besonderheiten, zu vermissen ist jedoch ausreichendes Ubungsmaterial, das es dem Lernenden erlaubt, sich diese Besonderheiten fest anzueignen. Um diesen Mangel zu beheben, stellte der Verfasser verschiedenes Ubungsmaterial zusammen, das hiermit in einem ersten Teil gedruckt vorgelegt wird. ?Lum besseren Verständnis des Buches werden einige Bemerkungen zur Auswahl und Form der Übungen sowie zur Anlage des Buches selbst vorausgeschickt.
Was die Auswahl des Stoffes betrifft, so strebt das Buch weder eine Systematik im Sinne der Handbücher der Grammatik und Lexikologie noch eine Progression im Sinne der Sprachlehrbücher an. Es konnte sich nur um eine beschränkte Auswahl handeln, die nach dem Kriterium der besonderen Schwierigkeiten des Deutschen für die Lernenden getroffen wurde. Dabei wurde der Kreis der Lernenden so weit gefaßt - vom sprachinteressierten Muttersprachler bis zum fortgeschrittenen Ausländer -, daß das Prinzip der Darstellung vom Bekannten zum Unbekannten unberücksichtigt bleiben mußte. Um dennoch eine ungefähre Orientierung über den gebotenen Stoff zu bieten, wurde eine grobe Gliederung nach den Wortarten eingeführt. Diese Gliederung sollte jedoch nicht nach den strengen Kriterien der Grammatik und Lexikologie beurteilt werden. Es geht nicht darum, Begeln zu lernen, sondern die Fertigkeit zur Bildung regulärer Sätze zu entwickeln. Deshalb wurde auch auf die übliche Trennung in Grammatik und Lexik verzichtet. Für Übungen, bei denen die Bildung von Sätzen nach bestimmten Mustern - in verschiedenen Übungen ist es auch das Wort - im Mittelpunkt steht, ist es überflüssig, bewußt zu machen, ob es sich im einzelnen um eine grammatische oder um eine lexikalische Lrscheinung handelt. Aus ähnlichen Gründen wurde auch weitgehend auf linguistische und methodische Termini und Definitionen verzichtet, da durch diese das grammatische und lexikalische Systematisierungsbestreben des Lernenden zu sehr gefördert würde. Nach dem Prinzip der Einfachheit