Bővebb ismertető
mjhríefe Noch einmal: Revolver contra Pistole Wie die Leserzuschrift in Heft 6/70 'beweist, wird über dieses Thema wohl auch noch im Jahre 1980 diskutiert werden. Bei diesem Thema spielen aber so viele Emotionen mit, dafí es schwer ist, jemanden, der schon voreingenommen ist, zu überzeugen. Dabei habén doch beide Warfenarten ihre Vor-und Nachteile. Folgende Behauptungen der Revolveranh&nger sollen iedoch nicht unwiedersprochen bleiben. 1.Dafi man mit einem Revolver, wenn man die double-actionTechnik beherrscht, schneller schiefien kann, stimmt nicht. Es gibt wohl Maschinenpistolen, jedoch keine Maschinenrevolver. Der Rückstofí wird bei einem Revolver, wenn die gleiche Munition verschossen wird, immer gröfíer sein, als bei einer Selbstladepistole. Das Abzugsgewicht der Pistole ist normalerweise immer niedriger als es der Spannabzug des Revolvers, der ja auch die Trommel weiterdrehen mujR, sein kann. Man kann deshalb eine Selbstladepistole viel besser beim schnellen SchieíSen unter Kontrolié haltén. 2.Auch die Behauptung, dafi man den Revolver beim Wiederladen zwischendurch schneller einsatzbereit hat, stimmt nicht. Man kann bei der Pistole einen Schufí im Lauf behalten und zwischendurch das Magazin austauschen. Eine Unterbrechung der Feuerbereitschaft tritt alsó nicht ein. Wenn aber die Trommel ausgeschwenkt ist, ist man in dem Moment wehrlos. 3. Beim Revolver kömé dererste Schufí schneller. Eine moderne Combat Pistole wie die H & IC P 9 ist genauso schnell wie ein Revolver. Die P9 hat einen Spannabzug mit nur 3,6 kg, der Revolver Military &Policehat aber 4,1 kg! Dabei muíS man bei der Pistole die 3,6 kg aber nur einmal durchziehen, bei allén weiteren Schüssen braucht man nur noch 1,4 kg betátigen. Auch die Balance der Waffe ist wegen ihrer Vorderlastigkeit genauso gut wie beim Revolver. Warum soll alsó der erste Schufí beim Revolver schneller kommen? Die Schnelligkeit des ersten Schusses h&ngt doch nur davon ab, wer die Waffe schneller zieht, die Waffenart spielt da keine Rolle. Wichtig ist dabei natürlich, daL man die Pistole nicht gesichert hat und dafí ein Schufíim Lauf ist. AuíSerdem mufi die Pistole wie der Revolver in einem Schnellziehholster getragen werden. Die Munitionsfrage ist heute nicht mehr akut. Der Verfasser -JUHI-. H, ... -Remingtonrevolver Modell 1858, geandert für Metallpatronen hat über 1000 SchuíJ 9-mmPara-Geco-Munition aus der P 9 abgegeben, ohne daft auch nur ein einziges Mai eine Ladehemmung aufgetreten wáre. Wenn bei einem Revolver ein schlapper Schuft zwischen Trommel und Lauf steckenbleibt ist totál Feierabend. Daíü der Gasverlust zwischen Trommel und Lauf je nach Breite ca. 20 - 30 Ich besitze den abgebildeten Revolver. Mit Sicherheit handelt es sich um einen Remington New Model Army, Kai. .44, der von Perkussion auf Randfeuer abgeándert wurde. Ist dieser Revolver ein Einzelstück? Wann fand vermutlich diese Abánderung statt?W. L., Darmstacft Wie richlig vermutet, handelt es sich bei der abgebildeten Waffe um einen abgeünderten Remington-Revolver Mod. 1858. Die ab. (Pistole durchgeladen und entsichert, mit leicht gángigem Spannabzug). Wenn man iedoch bereit ist, so viel Eisen' wie den Military Police mitzuschleifen, sollte man sich überlegen, ob die P9 nicht doch ein gröfteres Kampfpotential hat. Für Combatzwecke reichen 6 Schuft oft nicht aus, da darf es etwas mehr sein. TABELLE 1 Revolver Selbstladepistole Kaliber Patronén Energie Stoppwirkung Gewichtohne Munition GröBe Spannabzug Abzug (SA) Rückdruck S&W Military & Police .38 Spez. Trommel 6 SchuS E0 = 28 mkg = 17 STP 965 Gramm 235x125x34 mm 4,1 kg 1,6 kg 29 kg H&K P9 9 mm Para. Magazin 9 SchuB Eo = 54 mkg = 33 STP 875 Gramm 192X137X34 mm 3,6 kg 1,4 kg 17 kg Prozent der Energie kostet, sollte bekannt sein. Auch daL das Wiederladen langsamer geht als bei der Pistole ist nicht wegzudiskutieren. Warum soll man übrigens nicht 3 volle Magaziné mitführen, wenn man andererseits bereit ist, einen Revolvergürtel mit Patronén vollzuspicken? Trotz der hier angeführten technischen Fakten zieht der Verfasser für persönliche Verteidigunjgszwecke den Revolver S & W Chief spez. oder Bodyguard vor. Warum? Die Waffe ist sehr leicht (400 g), verschieEt aber trotzdem die .38 spez. Munition(Eo23 mkg Stopp - 14 STP) die der TABELLE 2 Revolver In der Tabelle 1 istderVergleich der Daten S&W Revolver Military & Police mit der H & K P9 zu sehen. Jeder Leser kann so objektív selbst entscheiden. DaíS das Problem Pistole-Revolver nicht so einfach liegt, kann man auch daran erkennen, daJft der Verfasser manchmal den Polizisten gute Revolver wünschen möchte, aber aus den folgenden Gründen: Bei den Revolvern könntennámlichdiepraxisfernen vorgesetzten Dienststellen nicht anoranen, daí? sie wie die 7.65 Dienstpistole gesichert und nicht durchgeladen im Langzeitziehholster" zu tragen sind. Der Revolver hátte aucn auf alle Fálle eine bessere Stoppwirkung als die 7.65 Pistole (Tabelle 2). Selbstladepistole Kaliber Lauf Eq STP Kaliber Lauf E0 STP Abanderung von RemingtonPerkussionsrevolvern wurde um 1869 nach einem Patent von White vorgenommen. Die Revolver bekamen neue Zylinder für Randfeuerpatronen Kaliber .46. Es sollen auf diese Weise über 4500 dieser Waffen mit einer neuen fünfschüssigen (statt früher sechs) Trommel ausgerüstet sein. Zum leichteren Laaen wurde auflerdem der Stofíboden an der rechten Seite weiter ausgehöhlt.Sr. .38 Sp.2"23 mkg14 STP .38 Sp.4"28 mkg17 STP .38 Sp. Hi-Sp.2"32 mkg20 STP .38 Sp. Hi-Sp.4"41 mkg25 STP 357Magn.4"70 mkg46 STP 7.65 Munition in der Stoppwirkung überlegen ist. Wenn die Waffe geladen ist, ist sie immer schuftbereit. Er zieht den Revolver aber vor allém deshalb vor, weil es noch keine Selbstladepistole mit dem Gewicht gibt, die eine vergleichbare Munition mit einem leichten Spannabzug verschieíSt. Die HK4 káme in Frage, wenn sie keine Sicherung h&tte, einen gutgehenden Spannabzug und die Patroné 9 mm Makarov mit 30 mkg verschiefíen würde. Aber die deutschen Pistolenhersteller sind noch nicht soweit... Die Pistole kann man genauso schnell ziehen wie den Revolver, nur ob es nachher gleich knallt, hángt von der Trageweise 7,65 mm90 mm21 mkg10 STP 9 mm kurz90 mm26 mkg16 STP 9 mm Para125 mm50 mkg32 STP 9 mm ParaH&KP954 mkg33 STP .45 ACP125 mm51 mkg50 STP Ob die Beamten jedoch davon begeistert wáren, immer so ein groftes, schweres Ding mitzutragen, ist zweifelhaft. Nach Kriegsende war z. B. die Stuttgarter Polizei mit S & WMilitary & Police-Revolvem ausgerüstet. Sie konnten diese Waffe nicht schnell genug wieder loswerden, man rüstete auf 7.65- mm-Unique-Pistolen um. Die war námlich kleinerundleichter, - verstehen kann man es nicht. Jetzt hat man in vielen Stádten auch das Gürtelholster bei der Polizei abgeschafft. Die Dienstpistole hüngt nun an 2 Karabinerhaken, jetzt dauert es halt noch langer, bis ein Beamter schielsen kann.