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wjbriefe Zu Der Sharps Derringer 1859" Sie schildern in Ihrem Bericht die beim Ladevorgang auftretenden Gefahren, da der SharpsDerringer keinen automatischen nicht in Serie hergestellt wurde, wahrscheinlich weil diese Konstruktion gewisse Mángel aufwies. Ich sammle ausschliefilich Waffen des 19. Jahrhunderts, spezieü Bürgerkrieg sowie auch nichtamerikanische Waffen, die in diesem Bürgerkrieg benutzt worden sind. In meiner Sammlung befindet sich nun ein Derringer, der offensichtlich nach dem Sharps-Patent hergestellt wurde. Er trágt die Aufschrift E. A. Wright & Co. (Wright Arms & Co., Lawrence, Mass. ca. 1876, Red.) und ist für das Kaliber .22 kurz eingerichtet. Auch bei dieser Waffe springt der Hahn nicht selbsttátig in die Sicherheitsrast zurück, aas Interessante daran ist aber, dafi das Laufbündel nur dann nach vorn gezogen werden kann, wenn der Hahn in der Sicherheitsrast ist, da in anderer Stellung des Hahnes der - gemáfí Ihrer Beschreibung - Knopf A" nicht eingedrückt werden kann und somit das Laufbündel arretiert bleibt. Auf diese Weise dürfte das Sicherheitsproblem beim Ladevorgang elegant und vorbildlich gelöst sein. M. B., Froschhausen Glisenti Selbstladepistole Mod. 1910 Bitté machen Sie mir náhere Angaben zu der abgebildeten Pistole, zu der man mir auch im Waffenhandelsgescháft nichts sagen konnte. Icn glaube, daE es sich um eine Parabellum-Pistole handelt. Der Schlitten ist wie bei einer Mauser C 96. Das Magazin fafit 8 SchuíS Para. Ich bin aber nicht ganz sicher, ob es 9 mm Para ist oder nicht. M. M., Todtnau BeschuBzeichen einer Parabellum Pistole vom TypMauser S/42" Die Abnahme- und BeschuBzeichen einer 08-Pistole von 19ól - S/42 - kann ich nicht unterbringen. Im Gegensatz zu den anderen Pistolen dieser Zeit, die als Stempel auíSer 1) das BeschuEzeichen 2) habén, hat diese 08-Pistole neben einem Zeichen 3) das BeschuBzeichen 4) auí dem VerschluíS, Schlitten und Lauf. Auf der Pistolentasche befindet sich ebenfalls aufier der Jahreszahl 1936 der stilisierte Adler 5)., J# Können Sie mir etwas über diese Zeichen und die Herkunft der 1) 3) 63 /TTTío 63 2) k) Pistole und Tasche sagen? J. W., Borken Die beschriebene Parabellum-Pistole mit dem Hersteller-Codezeichen S/42 auf dem hinteren Kniegelenk stammt aus der Produktion der MAUSER- Werke in Oberndorf a. N. Die Firma MAUSER stellte 08-Pistolen mit diesem Codezeichen in den Jahren 1934 bis 1940 ausschliefölich für die deutsche Wehrmacht her. Innerhalb der Serie S/42 gibt es uerschiedene Kennzeichnungen auf der Hülsenoberseite der Pistole für das Produktionsjahr. 1.K (der Buchstabe K ist das Codezeichen für 1934) 2.G (der Buchstabe G ist das Codezeichen für 1935) 3.1936 bis 1940 (uierstellige Jahreszahlen) Bei den verschiedenen Jahrganfen dieser Serie sind folgende eschufizeichen bekannt: 1. S/42 mit Koder mit GDátum op7 a\37 2. S/42 mit G Dátum3.S/42 mit G Dátum oder mit^ v iers teliig er Jah reszahl / f? I\V\ 53 63 4.S/ 42 nur mit vierstelliger Jahreszahl Innerhalb dieserBeschufizeichen kommen Stempel vor, die folgende Bedeutung habén: Es handelt sich um eine Glisenti Selbstladepistole Modell 1910. Diese Pistole war in beiden Weltkriegen italienische Ordonnanzwaffe. Der Adler auf den Griffschalen deutet darauf hin, dafi die abgebildete Waffe vermutlich der Maríné gehörte. Die Pistole ist eingerichtet für die Patroné 9 mm Glisenti, die in ihren Abmessungen zwar der Patroné 9 mm Para gleicht, aber eine um 1/3 schwachere Ladung aufweist. Es ist cleshalb nicht zu empfehten, die Patroné 9 mm Para in dieser Pistole zu verwenden.Sr. B eschufizeichen des Wehrmachtswaffenamtes von 1934 bis 1936 und des Heereswaffenamtes von 1936 bis 1939 auf Pistolen des Typs 08 Mauser S/42 mit K oder G Dátum oder vierstelliger Jahreszahl. Beschufizeichen des Heereswaffenamtes von 1939 bis 1945 auf Pistolen des Typs 08 Mauser S/42 mit vierstelliger Jahreszahl Das auf der zur 08-Pistole gehörenden Pistolentasche eingeschlagene Zeichen des stilisierten Adlers mit der Unterschrift WaA 101 bedeutet, dafi diese Tasche vom Waffenamt mit der Kennziffer 101 abgenommen wurde. Solche stilisierte Adler, die nicht immer genau gleich aussehen, wurden von den Waffenümtern mit ihren entsprechenden Kennziffern (wie z. B. WaA 66, WaA 103 oder WaA 77) sowohl auf Waffen als auch auf Zubehörals Abnahmezeichen verwendet Diese Zeichen sind besonders auf Pistolen festzustellen, die von Waffenfabriken in den besetzten Geoieten wáhrend des 2. Weltkrieges für die deutsche Wehrmacht hergestellt wurden (z. B. FN - Belgien, Unique - Frankreich oder VIS - Poten). R. K.