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Deutsches Waffen-Journal Januar-Dezember 1972. I-II./Sammler Journal 1972. (nem teljes évfolyam) [antikvár]

 
mj briefe Bitté, vermerken Sie Ihre vollstándige Adresse auf dem Briefbogen sowie auf den beigefügten Abbildungen. Danke! Ihre DWJ-Redaktion Russischer Ordonnanzrevolver System S&W und Stiftfeuerrevolver Kőimen Sie mir bitté mitteilen, um vvelche Revolver es sich auf den Skizzen I und II handelt? R. E., Friesenheim Bei dem Kipplciufrevolver handelt es sich um das Modell New Modell Russian, System Smith & Wesson. Allerdings handelt es sich hier nicht um einen Originál Smith & Wesson-Russion-Revolver, sondern um eine Kopie, hergestellt bei...
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mj briefe Bitté, vermerken Sie Ihre vollstándige Adresse auf dem Briefbogen sowie auf den beigefügten Abbildungen. Danke! Ihre DWJ-Redaktion Russischer Ordonnanzrevolver System S&W und Stiftfeuerrevolver Kőimen Sie mir bitté mitteilen, um vvelche Revolver es sich auf den Skizzen I und II handelt? R. E., Friesenheim Bei dem Kipplciufrevolver handelt es sich um das Modell New Modell Russian, System Smith & Wesson. Allerdings handelt es sich hier nicht um einen Originál Smith & Wesson-Russion-Revolver, sondern um eine Kopie, hergestellt bei Ludwig Loewe Co., Berlin, Deutschland1. So lantét auch die Inschríft in kyrillischen Buchstaben auf dem Lauf Au/lerdem ist auf dem Lauf noch die Seriennummer und der kaiserliche Adler eingeschlagen. Dieses Revolvermodell wurde ursprünglich im Auftrage der russischen Regierung von der amerikanischen Firma Smith & Wesson hergestellt und als Ordonnanzrevolver in der zaristischrussischen Armee ein geführt. Nach dem der Kontrakt mit der Firma Smith & Wesson abgelaufen war, stellte auch die Berliner Firma Ludwig Loewe dieses Revolvermodeli für die russische Armee her. Diese genauen Kopien des ursprünglichen amerikanischen Smith & Wesson-Revolvers sind von ausgezeichneter Qualitat undstehen den Originalwaffen in nichts nach. Sie dürften allerdings etwas seltenersein, da sie nicht in so gr often MenBtschriftunq Laufw Obersei+e*' Jito/ibw-'T JIcbcmIC ) Be ti nhbleoma vti. Walze beschriftct L16 | L sowie ÉS gen produziert wurden. Der Revolver müflte das Kaliber .44 Russian habén. Vermutlich stammt er aus dem Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Patroné des Kalibers .44 Russian wird auch heute noch hergestellt, allerdings mit einer Nitroladung, wahrend die ursprüngliche Patroné mit Schwarzpulver geladen war. Diese Tatsache istzu beachten, wenn man die neue Patroné aus dem altén Revolver verschieföen will. Es empfiehlt sich in einem solchen Falle, die alte Waffe für ein paar Mark neu beschieften zu lassen. Bei dem zweiten Revolver hátidéit es sich um eine Waffe belgischen Ursprungs. Es handelt sich um einen jener zahlreichen Stiftfeuerrevolver, wie sie bis zur Zeit des ersten Weltkrieges im Handel waren. Diese Waffen wurden iti grofier Zahl produziert und zu sehr niedrigen Preisen angeboten. Der Hersteller, wenn er nicht ausdrücklich auf der Waffe vermerkt ist, ist meistens nicht mehr festzustellen. Stiftfeuerpatronen sind im allgemeinen Handel nicht mehr erhaltlich, sondern nur noch als Sammlerpatronen zu entsprechenden Preisen. Die abgebildete Waffe dürfte aus den achtziger bis neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts stammen.Sr. 4luTrejbsptegd GmimIMIHMQ TreibspiegelgeschoB USA-APDS Ich bitté um Bestimmung des abgebildeten Gegenstandes. B. O., Berlin Es handelt sich umein US-Treibspiegelgeschofi APDS - Armour Piercing Discarding Sabbot (panzerdu rchdringendes, sich zerlegendes Treibspiegelgeschojs).Dr. H. S. Lignose-Einhand-Pistole Trotz vieler Bemühungen ist es mir nicht gelungen, etwas über die abgebildete Waffe zu erfahren. Ich würdemichfreuen, wenn Sie mir helfen könnten. H. W., Essen Können wir! Dies ist eine Lignose - Einhand - Pistole. Man liann diese Pistole ungespannt in der Tasche tragen, aber bei Bayerisches Infanterie-Gewehr M 58/67 Bitté, helfen Sie mir bei der Bestimmung des skizzierten Gewehres. Wenn möglich machen Sie mir náhere Angaben über die Herstellung und den Einsatz dieser Waffe. Meiner Meinung nach handelt es sich um das bayerische Infanteriegewehr Modell 58/67. J. Sch., Ulm Bei der skizzierten Waffe handelt es sich tatsüchlich umein bayerisches Infanteriegewehr Modell 58/67 System Podewils-LindnerBraunmühl Es handelt sich hier um ein Umánderungssystem eines ehemaligen Vorderladers auf Hinterladung. Es wurden seinerzeit, d. h. in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, insgesamt 116000 Podewils-Vor&rladergewehre nach diesem System geandert. Die Waffe wurde im Krieg 70/71 eingesetzt, da die Umoewaffnung aer bayerischen Armee mit aem vorzüglichen Gewehr M 69 noch nicht abgeschlossen war. Nach 1871 wurde das Gewehr noch einige Jahre bei der bayerischen Landwehr geführt. Die Papierpatrone wurde gleich mit dem Zündhütchen für das Piston geliefert. Bei einem Geschoftdurchmesser von 14,28 mm betrug die Pulverladung 4,65 g neues Gewehrpulver (Schwarzpulver). (Náhere Angaben in DWJ8/68-) Sr. Gefahr den Schlitten mit Hilfe des als Drücker ausgebildeten Abzugsbügels zurück drücken. So ist es möglich, die Pistole unbemerkt mit einer Hand in der Tasche zu spannen. Dieses System ist durch die modemeren Double - Action - Selbstladepistolen überholt. 1920 vereinigten sich mehrere Vorkriegsfirmen, darunter auch die Lignose-Puíver - Gesellschaft zur Aktiengesellschaft Lignose - Berlin, die vermutlich in erster Linie eine Verkaufsorganisation war. Diese Firma brachte mehrere Waffen, darunter auch die LignoseEinhand - Pistole heraus, und zwar unter der Firmenbezeichnung Aktiengesellschaft Lignose - Berlin, Abteilung Su'h Übrigens geht das System dieser Pistole zurück auf eine Idee des Österreichers Withold Chylewski aus den Jahren 1910 : 1913 Vor dem Kriege wurden aber von dieser Waffe anscheinend nur Prototypen hergestellt. 1918 bis 1919 wurden Vertrage mit der Schweizerischen IndustrieGesellschaft (SIG) zur Herstellung einiger hundert EinhandPistolen abgeschlossen. die aber vermutlich nur als Muster dienen sollten, um andere Fabrikanten an der serienmüfiigen Herstellung zu interessieren. Die pistole kostete 1934 42 1938 wird sie in den Katalogen nicht mehr geführt.gr u Nach wie vor werden Leseranfragen kostenlos beantwortet. Nur bitten wir darum, bei Anfragen RüCKPORTO beizulegen. Ganz besonders bitten wir darum bei Anfragen aus dem Ausland oder wenn uns Waffen zum Bestimmen elngesandt werden.

Termékadatok

Cím: Deutsches Waffen-Journal Januar-Dezember 1972. I-II./Sammler Journal 1972. (nem teljes évfolyam) [antikvár]
Kiadó: Journal-Verlag Schwend GmbH
Kötés: Könyvkötői kötés
Méret: 230 mm x 290 mm
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Vélemény:
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