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Die letzte Sdilacht um Troja war geschlagen. Der Krieg war zu Ende.
Um einer Frau willen hatte er einst begonnen, als Paris, ein Sohn des trojanischen Königs Priamos, die schöne Helena entführte. Ihr Gemahl Menelaos, der König von Lakedaimon und ihr Vater Tyndareos riefen die achaischen ^ Fürsten zum Kampfe gegen den Frauenräuber und die reiche Stadt der Troer auf, die den Griedien längst ein Dorn im Auge war. Sie kamen, einem Eid gehorchend, den sie Tyndareos geleistet hatten, aus allen Landsdiaften und von den Inseln und zogen mit ihren Kriegern gegen Troja: Agamemnon, der Bruder des Menelaos; Nestor von Pylos, den man den „Rossebändiger" nannte; Odysseus, der König von Ithaka, klug, tapfer und listenreich; die Myrmidonenfürsten Adiilleus und Patroklos und andere berühmte Helden.
Neun Jahre lang belagerten sie die Stadt, im zehnten endlich siegten sie mit List und Waffengewalt. Aber von der herr-lidien Stadt und Priamos' stolzer Feste war niciits mehr geblieben als rauchende Trümmer, eingestürzte Mauern, geplünderte Paläste und zerstörte Tempel.
Die Männer waren im Kampfe gefallen oder Gefangene der Sieger. Die Frauen wurden auf die Sdiiffe geschleppt, um mit der übrigen Beute als Sklavinnen nach den reidien Städten und Fürstenhäusern Achaias gebracht zu werden.
Aber auch die Griechen vermochten sich ihres Sieges nicht zu freuen. Viele ihrer besten Helden hatten vor den Mauern
' Lakedaimon = Sparta ^ Achaier = Griechen