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PROLOG
Wie es den Geschorenen zur Zeit des Königs Harald Blauzahn in Schonen erging
Bue und Vagn verließen Schonen und mit ihnen viele Männer, die unruhigen Blutes waren. Sie hatten kein Glück im Kampf bei Hjörungavag. Andere folgten Styrbjörn gen Uppsala und fielen dort mit ihm. Als daheim bekannt wurde, daß nur wenige zurückerwartet werden konnten, errichtete man Gedenksteine und sagte Trauergesänge her; worauf alle Verständigen sich darüber einig waren, daß es so am besten sei, wie es gekommen war. Denn nun konnte man auf mehr Stille hoffen und auf weniger Besitzwechsel durch scharfe Klingen. Für Roggen und Heringsfang kamen nun ertragreiche Jahre, und den meisten sagte das zu; und wer der Meinung war, daß die Ernte zu lange auf sich warten ließ, fuhr nach England und Irland und heerte dort mit Gewinn; und viele blieben für immer in der Ferne. Von Sachsen und England waren jetzt geschorene Männer gekommen, um in Schonen die christliche Lehre zu predigen. Sie hatten von gar vielem zu reden, und anfangs war man neugierig und hörte gern zu; und die Frauen fanden es lustig, von den Fremden getaucht zu werden und von ihnen ein langes weißes Hemd geschenkt zu bekommen. Aber bald war der Hemdenvorrat der Fremden zu Ende, und man hörte auf, ihren Predigten zu lausdien, die man nun ermüdend und wenig glaubwürdig fand; dazu war ihre Redeweise stockend und gab ihnen den Anschein, als seien sie kindischen Geistes. Sie mochten solches Reden in Hedeby oder auf den westlichen Inseln gelernt haben.
VU