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GESCHICHTLICHE VORBEMERKUNGLS DIE SAMMLUNG antiker Kunstwerke des Cardi-nais Andrea della Valle zu Beginn des XVI. Jahrhun-derts gerade im Entstehen war, wurde sie durch eine Gruppe von Hochreliefs, anscheinend Teile eines Altarfrieses bereichert, die ihren Platz an der Fassade seiner Villa erhielten. Sie kamen zusammen mit dem grössten Teil der anderen Kunstwerke im Jahr 1584 in den Besitz der Medici und sind auch heute noch an der Innenfassade ihrer Villa auf dem Pincio eingemauert4Zwar verfiel man schon damals auf die Vermutung, sie müssten nach ihren Massen und ihrer Form zu einem monumentalen Ganzen gehört haben, aber niemand dachte daran, dass dieses Monument die Ära Pacis gewesen sei; denn deren Lage war allzu weit vom Pälazzo Deila Valle entfernt und die Vermutung lag nahe, sie müssten beim Legen der Fundamente dieses Palastes ans Licht gekommen sein, als ihn Lorenzetto zwischen 1520 und 1527 baute.Vermutungsweise sprach man davon dass durch ihre Auffindung zwischen 1520 und 1530 ein Teil des figürlichen Schmucks der Ära Pacis wiedergewonnen worden sei und beim Entwurf einer graphischen Wiederherstellung wies ihnen Petersen einen Platz an; aber spätere Funde erwiesen, dass sie unmöglich zu ihr gehört haben können.Die erste und bedeutendste Wiedergewinnung von Teilen des hervorragenden Baudenkmals erfolgte bei der Aushebung der Fundamente des Pälazzo Peretti in Via in Lucina, vielleicht im Jahre 1568, ohne dass man zunächst ihre Zugehörigkeit zur " Ära pacis erkannte (man dachte vielmehr an einen durch Domitian errichteten Triumphbogen). Wir sagen 1568; denn im Jahre 1569 schrieb der Cardinal Ricci di Montepulciano, der mit der Erwerbung antiker Kunstwerke in Rom für den Grossherzog von Toskana beauftragt war, an dessen Sekretär, dass er gegen äusserst hart-FRÜHESTE FUNDE