Bővebb ismertető
Vorwort des HerausgebersDie Entwicklung der Greifvogelbestände in den Landschaften Europas hat seit dem Erscheinen der 2. Auflage im Jahre 1968 keine Besserung erfahren. So hat der Besorgnis erregende Rückgang der Greifvögel in den meisten europäischen, aber auch überseeischen Ländern zu Schutzgesetzen geführt. Die uneingeschränkte Beachtung solcher in Belgien, Bulgarien, beiden Teilen Deutschlands, England, Frankreich, Island, Luxemburg, Schweiz und Spanien geltenden Gesetze gehört heute zu den Grundlagen, von denen aus der Jünger der Beizjagd seine Situation zu überdenken und sein Handeln einzurichten hat.Über diesen Leitfaden hinaus muß von einem Falkner ein gründliches Studium der einschlägigen Beizjagdliteratur erwartet werden. Das Standardwerk Renz Wallers: Der wilde Falk ist mein Gesell" vermittelt die praktischen Erlebnisgrundlagen, Das Leben europäischer Greifvögel - ihre Bedeutung in den Landschaften" von H. Brüll -3. Auflage 1977 - eröffnet Einbhck in die Biologie der Greifvögel. Von entscheidender Bedeutung sind sodann die deutsche Übersetzung des zeitlosen Werkes De arte venandi cum avibus Kaiser Friedrichs il von Hohenstaufen, übersetzt von Prof. Carl Arnold Willemsen.Von nicht geringerer Bedeutung, da noch zeitgemäßer, sind die im Rahmen der Quellen und Studien zur Geschichte der Jagd von Dr. Kurt Lindner herausgegebenen, insbesondere den Habichtler ansprechenden Werke: Ein Ansbacher Beizbüchlein", bearbeitet von Dr. Kurt Lindner, und Studien zur mittelalterlichen arabischen Falknereiliteratur", bearbeitet von Detlef Möller. Beide Werke stellen eine wertvolle Ergänzung zu: Die deutsche Habichtslehre", bearbeitet von Dr. Kurt Lindner dar. Sie sind aus dem Grunde hochaktuell, da der Habicht nach Lage der Dinge in Zukunft den Schwerpunkt der Falknerei bilden muß! Die Beizjagd mit den Falken wird in Zukunft ganz von den Zuchterfolgen dieser Vögel unter Haltungsbedingungen abhängen. Merlinfalke, Baumfalke, Präriefalke und Habichtsadler