Bővebb ismertető
Es ist heiß im Tal des Sambesi. Im Frühjahr herrscht eine brütende Hitze, und alles Getier ist darauf aus, sich zu paaren. Elefantenbullen bespringen ihre Kühe, Löwen knurren an der Seite ihrer schlanken Löwinnen, alle Lebewesen verfolgen willfährige Weibchen. Häufiger als zu anderen Jahreszeiten umwerben die jungen Burschen des Batonka-Stammes ihre nacktbrüstigen schwarzen Jungfrauen, schleppen sie nach altem Brauch in den Busch und vergewaltigen sie dort, damit ihre Väter sowohl Schadenersatz als auch den Brautpreis fordern können. Im Frühjahr fangen die Sikatonga-Medizinmänner an, um Regen zu beten, und die Stammesangehörigen starren in den Himmel und warten auf den Befehl, mit dem Hacken des trockenen, heißen Bodens zu beginnen. Dann kommt der Sommer mit Donner wie Kanonenschläge, Wolkenbrüche stürzen zu Tal, der mächtige Sambesi schwillt brüllend an, die Gegend verwandelt sich in einen brodelnden Sumpf, alles steht in üppigem Grün, und die Sikatonga wissen, daß die Geister ihrer Vorfahren sie nicht verlassen haben.
In diesem Frühjahr jedoch waren die Eingeborenen im Sambesital nicht sicher, ob sie ihre Dsdmngellichtungen bestellen sollten, obwohl die Sikatonga mit den Gebeten um Regen begonnen hatten. Im Tal herrschte eine gedrückte Stimmung. Während des ganzen vergangenen Jahres hatten die Behörden vor einer großen Flut gewarnt, die das ganze Tal überschwemmen, nie mehr zurückgehen und Tiere, Hütten und Äcker unter sich begraben werde. In amtlichen Verlautbarungen war immer wieder darauf hingewiesen worden, daß die Weißen im Begriff seien, bei Ka-