Bővebb ismertető
i. Verhängnisvolle Mißverständnisse
a) Tatsachen
In dem französischen Klerusblatt „ Correspondant" vom 25. Jan. 1895 rollte Mgr. M. d'Hülst (f 1896), der geistreiche und hochverdiente erste Rektor des „Institut catholique" von Paris, die biblische Frage von damals in ihrer ganzen Tragik auf: Viele werden durch den Widerhall der neueren Kontroversen verwirrt. Manche befragen ihre geistlichen Führer, erwecken aber mit ihren Fragen nur deren Erstaunen und Schrecken. Viele öffnen erstmals die Bibel; dabei verlieren die einen ihren Glauben, die andern schließen das Buch mit dem festen Entschlüsse, niemals mehr an so verwirrende Gegenstände zu denken.
Was Mgr. d'Hulst vor mehr als 60 Jahren für das katholische Frankreich feststellen mußte, ist heute noch nicht überholt. Christliche Jungmänner und Mädchen, die in christlicher Umgebung aufgewachsen sind, Bibel- und Katechismus-Unterricht erhalten hatten und in christlichen Jugendorganisationen waren, brauchen nur in eine areligiöse oder antireligiöse Umgebung zu kommen, und schon stehen sie vielfach hilflos den Einwürfen ihrer Kameraden gegenüber, die ihnen anhand der heutigen Natur- und Geschichtswissenschaften die Torheit und die Unmöglichkeit der biblischen „Märlein" darzutun versuchen. Manche, nicht alle, suchen Rat und Auskunft bei ihren Seelsorgern; aber nidit alle, die den Mut zu diesem Schritte finden, erhalten eine befriedigende, hieb- und stichfeste Antwort. Die unausbleibliche Folge davon ist, daß mit dem ins Wanken gekommenen Bibelglauben auch der Gottesglaube überhaupt allmählich verloren geht.
Und doch haben einst die Apostel des Herrn, zumal Petrus und Paulus, die Neuchristen auf die Schriften des Alten Testa-