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Vorwort des Dichters Mürger.
Regen oder Staub, Frost oder Hundstage, nichts genirt diese tapfern Abenteurer. . . .
Ihr Dasein ist' täglich ein neuer Geniestreich, ein Rechenexempel das sie • Tag für Tag mathematisch lösen
Drängt die Noth, so sind .sie asketische Einsiedler; aber wenn ihre Hände das kleinste Glück erfassen, so erhjtzt sich ihre lebhafte Phantasie zu ganz verwünschten Tollheiten; .sie lieben die schönsten und jüngsten Weiber, trinken die besten und ältesten Weine, und ihre Fenster sind nie gross genug um durch dieselben das Geld wegzuwerfen. Erst dann, wenn das letzte Fünffrankstück ausgegeben ist, kehren sie zur table d'hôte des Zufalls zurück, wo stets ein Plätzchen für sie gedeckt ist. Sie sind Schmug-1er aller Kunstgewerbe und Jagen ohne Unterlass das wilde Thier welches man Fünffrankstück genannt.
Die Boheme hat ihre eigenthümliche Sprache, einen Jargon. Ihr Wörterbuch ist die Hölle der Rhetorik und das Himmelreich des Neologismus.
Ein fröhliches, ein schreckliches Dasein!.